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Abgeschlossene Forschungsprojekte (seit Ende 2014) (1051 Treffer)

Ökonomische Analyse der Wassernutzung. Berichtsnachführung 2021 (Economic Analysis of Water Use. Report Update 2021)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2022
Aufbauend auf den Studien aus den Jahren 2004 und 2014 wird die ökonomische Bedeutung der Wassernutzung (gemäß Art. 5 und Anhang III Wasserrahmenrichtlinie) in Österreich analysiert. Darüber hinaus werden neue Aspekte aufgegriffen und konzeptuelle Überlegungen für eine künftige Analyse angestellt. Dies betrifft in erster Linie die Diskussion von Ansätzen zur Bewertung von Umwelt- und Ressourcenkosten sowie die Bewertung der Beiträge der einzelnen Sektoren zur Zielerreichung. Weiters wird auf die Bereiche Wasserverbrauch im Wintertourismus (Beschneiungsanlagen) und Gefährdung durch Altlasten eingegangen.
Projektleitung: Cécile JacobProjektleitung: Klaus Friesenbichler
Projektmitarbeit: Pierre Hausemer (VVA), Birgit Meyer
Auftraggeber: Europäisches Parlament
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Copenhagen Economics – Valdani Vicari & Associati Srl
Abgeschlossen: 2022
This in-depth analysis explores how EU trade policy tools can effectively tackle the import and circulation of forced labour products in the European single market in order to help implement the Commission's decent work worldwide initiative. The report compares the option of an EU import ban on forced labour goods to the option of prohibiting the marketing of such products, in light of the Commission's proposal for a Regulation on prohibiting products made with forced labour on the Union market published on 14 September 2022. The paper also analyses the likely economic and social impact of the proposed measures (in the EU and abroad), as well as the legal feasibility of these tools.
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Bundeskanzleramt
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2022
Chinas wachsende politische und wirtschaftliche Bedeutung, das steigende Misstrauen und die Systemrivalität zwischen den USA und China, gepaart mit der abnehmenden Bedeutung globaler Institutionen wie der WTO erfordern ein stärker geostrategisches Handeln der EU. Die COVID-19-Pandemie sowie der Russland-Ukraine-Krieg haben die mögliche Verwundbarkeit internationaler Lieferketten durch zu starke Abhängigkeit von einzelnen Lieferländern vor Augen geführt und die Dringlichkeit für Anpassungen noch verstärkt. Die notwendige geoökonomische Neuausrichtung hat bereichsübergreifenden Charakter und verlinkt Außenwirtschaftspolitik mit außen- und sicherheitspolitischen Interessen, aber auch mit den Zielen der Industriepolitik, Klima- und Energiepolitik, Währungs- und Finanzmarktpolitik bis hin zur Entwicklungspolitik. Sie stellt große und neue Anforderungen an die Wirtschaftsdiplomatie, das Design wirtschaftspolitischer Instrumente, die Koordination zwischen nationalen und internationalen Akteuren und die Abwägung diverser Zielsetzungen aus den unterschiedlichen Politikbereichen. Die Studie beschreibt die wichtigsten geoökonomischen Trends sowie die damit zusammenhängenden Herausforderungen und leitet daraus wichtige strategische Leitlinien sowie wirtschaftspolitische Handlungsoptionen für die EU und Österreich ab.
Auftraggeber: Better Finance – The European Federation of Investors and Financial Services Users
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2022
With around 90 percent of the average retirement income received from public pension entitlements, the Austrian pension system is very reliant on the first pillar. Occupational pensions are primarily offered through pension funds and insurance companies. Direct commitments are an alternative vehicle, but their usage stagnates. The option for defined contribution (DC) plans with favourable tax treatment offered either by pension funds or insurance companies boosted the prevalence of occupational pensions in Austria. While occupational pensions have become more popular over time, low interest rates and a high liquidity preference dampened demand for individual life insurance contracts. Over the years 2002 through 2021, the performance of pension funds in real net terms has been positive, with an annualised average return of 1.5 percent before tax. The life insurance industry followed a distinctly more conservative investment policy and achieved an average annual net real return before tax of 1.9 percent.
Projektleitung: Ulrike Huemer
Arbeitsmarktmonitor 2021. Update des jährlichen, EU-weiten Arbeitsmarktbeobachtungssystems (Labour Market Monitor 2021. A Europe-wide Labour Market Monitoring System Updated Annually)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2022
Der Bericht aktualisiert das im Jahr 2010 in Kooperation mit Expertinnen und Experten der Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien erstmals implementierte und getestete Set von Arbeitsmarktindizes. Untersucht wird der österreichische Arbeitsmarkt relativ zu den anderen 26 EU-Ländern in den folgenden Bereichen: allgemeine Leistungskraft des Arbeitsmarktes, Erwerbsteilnahme unterschiedlicher Personengruppen, Ausgrenzungsrisiken auf dem Arbeitsmarkt, Verteilung der Erwerbseinkommen und Umverteilung durch den Sozialstaat. Österreich schneidet in vier von fünf Dimensionen besser ab als der Durchschnitt der Vergleichsländer, in zwei Dimensionen erreicht Österreich zudem eine Position im Spitzenfeld. Unter den EU-Mitgliedsländern rangieren Dänemark und die Niederlande in allen Dimensionen im Spitzenfeld, Bulgarien, Griechenland, Rumänien und die Slowakei finden sich stets im unteren Mittelfeld oder im Schlussfeld.
Projektleitung: Christine Mayrhuber
Beratungsvertrag Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger 2016-2020 (Consulting contract with the Federation of Austrian Social Insurance Institutions (Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger))
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2022
Ziele der Forschungskooperation sind (1) wissenschaftliche Analysen sozialpolitischer Fragestellungen, (2) Beratung der Sozialversicherungsträger zu aktuellen Themen in Form von wissenschaftlichen Konferenzen (Sozialstaatsenquete), (3) die Veröffentlichung und Verbreitung der Ergebnisse in Fachmedien. Die wissenschaftlichen Analysen umfassen die Bereiche: Gesundheit (Lebenserwartung von Schwerarbeiterinnen bzw. -arbeitern, Gesundheitszustand älterer Arbeitnehmerinnen bzw. Arbeiternehmer in Österreich, Biografien der Inanspruchnahme von Gesundheitsleistungen vor Invalidität und Berufsunfähigkeitspensionen, soziale Unterschiede in der Lebenserwartung und damit verbundene Gesundheitsausgaben, Bezieherinnen bzw. Bezieher von Pflegegeld und die von ihnen bezogenen Gesundheitsleistungen), Arbeitsmarkt (Veränderungen auf dem Arbeitsmarkt infolge des demografischen Wandels, Anreizsysteme für die Weiterbeschäftigung älterer Arbeitnehmer, De-Standardisierung der Erwerbsbiografien und Auswirkungen auf die Alterssicherung) und soziale Sicherheit (Niedriglohnbeschäftigung und soziale Sicherungssysteme, Konsequenzen neuer Arbeitsformen für die Finanzierung der sozialen Sicherheit, Ansatzpunkte für eine strukturelle Neuorientierung der Sozialstaatsfinanzierung, Dimensionen der Plattformarbeit in Österreich und Europa: Implikationen für die soziale Sicherheit).
Projektleitung: Simon Loretz
Projektmitarbeit: Josef Baumgartner
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Österreichischer Seniorenrat
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2022
Vor dem Hintergrund historisch hoher Inflation in Österreich werden die für das laufende Jahr zu erwartenden Steuereinnahmen aus der Mehrwertsteuer geschätzt. Eine detaillierte Betrachtung der Entwicklungen im Bereich der Mehrwertsteuer und der Entwicklungen des nominellen Konsums privater Haushalte ermöglicht es den Einfluss der Inflation auf die Steuereinnahmen getrennt von wichtigen anderen Determinanten zu betrachten.
Projektleitung: Angela Köppl
Projektmitarbeit: Stefan Schleicher
Die Revision der EU Effort Sharing Regulation. Mögliche Implikationen für Österreich (The Revision of the EU Effort Sharing Regulation. Possible Implications for Austria)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Bundeskanzleramt
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2022
Im Rahmen der Revision der Effort-Sharing-Verordnung (Effort Sharing Regulation – ESR) werden die Verpflichtungen der EU-Mitgliedsländer zur Reduktion der Treibhausgasemissionen für die nicht dem EU-Emissionshandelssystem (EU-ETS) angehörenden Sektoren – den Nicht-Emissionshandelssektoren (Non-ETS) – festgelegt. Die für die Mitgliedsländer bisher festgelegten Reduktionsziele für 2030 reichen aufgrund der Anhebung des EU-weiten Reduktionsziels der Treibhausgasemissionen auf 55% bis zum Jahr 2030 gegenüber 1990 für die Zielerreichung nicht aus. Das betrifft auch das bisherige österreichische Reduktionsziel für die Effort-Sharing-Sektoren von 36% bis 2030 gegenüber den CO2-Emissionen 2005. Die EU schlägt als neues Ziel für Österreich eine Verringerung der Treibhausgasemissionen von 48% vor. Die Kurzanalyse stellt dar, welche Reduktionspfade für einzelne Sektoren aus einer Anhebung des Reduktionsziels für den gesamten Effort-Sharing-Sektor folgen würden.
Projektleitung: Elisabeth Christen
Projektmitarbeit: Birgit Meyer, Harald Oberhofer, Yvonne Wolfmayr, Julian Hinz, Katrin Kamin, Joschka Wanner (IfW)
Der Brussels Effect 2.0: Wie die EU mit ihrer Handelspolitik globale Standards setzt (The Brussels Effect 2.0: How the EU Sets Global Standards With Its Trade Policy)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Bundesministerium für Digitalisierung und Wirtschaftsstandort
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2022
Die Schaffung einheitlicher rechtsverbindlicher Normen und Standards sind eine essentielle Grundlage für das Funktionieren des EU-Binnenmarktes, die zugleich über den internationalen Handel zunehmend auch über die Grenzen der EU verbreitet werden. Die Gestaltung globaler Standards und Regulierungen nach EU-Richtlinien auch außerhalb der EU-Grenzen ist ein wichtiger Wettbewerbsvorteil der EU. Der EU gelingt es auch, sich ohne internationale Verträge oder Vereinbarungen, Regeln, Vorschriften und Standards nur durch Marktmechanismen in Drittländern durchzusetzen. Dies hat bereits in vielen Bereichen zu einer "Europäisierung" vieler wichtiger Aspekte des globalen Handels beigetragen. In der wissenschaftlichen Literatur wird dieser unilaterale regulatorische Einfluss der EU als "Brussels Effect" beschrieben. Im Rahmen dieses Projektes steht ein umfassender Überblick und Zusammenhang des Brussels Effects mit der EU-Handelspolitik im Vordergrund, der darlegt inwiefern ein Brussels Effect im Netzwerk der EU-Handelsabkommen zu beobachten ist. Auf Basis einer umfassenden und breiten Identifizierung des Brussels Effects setzt sich diese Studie das Ziel, die Handelseffekte im Sinne der führenden Rolle in der Gestaltung globaler Standards und Regulierungen für die EU und Österreich zu quantifizieren und darauf aufbauend weitere Bereiche qualitativ zu erfassen, in denen das Potential eines "Brussels Effects 2.0" im Rahmen der EU-Handelspolitik noch nicht ausgeschöpft ist.
Projektleitung: Rainer Eppel
Projektmitarbeit: Ulrike Huemer, Helmut Mahringer, Lukas Schmoigl
AMS-Kundensegmentierung als Grundlage für wirkungsorientierte Arbeitsmarktpolitik (AMS Customer Segmentation as a Basis for Impact-oriented Labour Market Policy)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Wien – Österreichischer Gewerkschaftsbund
Abgeschlossen: 2022
Das AMS erprobt derzeit eine datengestützte Segmentierung arbeitsloser Kundinnen und Kunden in Hinblick auf ihre Wiederbeschäftigungschancen (statistisches Profiling). Eine Einteilung in drei Gruppen mit hohen, mittleren und niedrigen Reintegrationsaussichten mittels eines Computer-Algorithmus soll künftig die Steuerung des Ressourceneinsatzes unterstützen und zu einem effizienteren Einsatz der Mittel des AMS beitragen. Das WIFO liefert im Rahmen dieses Projektes empirische Wirkungsevidenz, um die Eignung der geplanten Kundensegmentierung als Grundlage für Förderzuweisungen besser einschätzen zu können und mittels der Analyse von Effektheterogenitäten einerseits zwischen den drei Segmenten und andererseits unabhängig von dieser Dreiteilung eine evidenzbasierte, wirkungsorientierte und möglichst kosteneffektive Arbeitsmarktpolitik zu unterstützen. Drei Maßnahmentypen werden hinsichtlich ihrer Wirkung auf den Arbeitsmarkterfolg der Geförderten in den drei Kundensegmenten untersucht: 1. betriebliche Eingliederungsbeihilfen, 2. Beschäftigungsprojekte auf dem Zweiten Arbeitsmarkt (sozialökonomische Betriebe und gemeinnützige Beschäftigungsprojekte) und 3. fachliche Qualifizierung. Das sind jene "kostenaufwändigeren" Maßnahmen, die für Personen mit geringeren Arbeitsmarktchancen künftig weniger häufig eingesetzt werden sollen.
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