WIFO-Studien

Die Auftragsarbeiten des WIFO werden regelmäßig als Studien publiziert. Sie stehen wie die laufenden Publikationen (z. B. Konjunkturprognose, Bundesländerberichte) als Print- und Online-Version gegen Kostenbeitrag zur Verfügung.

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The latest forecasts from the 93rd Euroconstruct analysis confirm the ongoing recovery in European construction, even if the growth forecast for 2022 had to be lowered. Among the three construction sectors, growth is distributed evenly, with rates just above 2 percent in real terms. Residential construction mainly benefits from increased activities in the renovation sector, supported by public subsidy programmes. The growth in non-residential construction can be seen more like a rebound effect from the 2020 crisis. Civil engineering is supported by public subsidy programmes that serve to stimulate the economy. However, the current increases in construction costs and economic uncertainties due to the war in Ukraine are dampening the outlook to 2024. Detailed results and forecasts were presented to a professional audience at the 93rd Euroconstruct Conference in Warsaw (Poland) from 9 to 10 June 2022. The Euroconstruct Summary Report provides a macroeconomic analysis and an overview of the European construction industry by sectors (housing, non-residential construction, and civil engineering; split into new and renovation, respectively) up to 2024. With contributions by Yngve Abrahamsen, Ludwig Dorffmeister, Thomas Endhoven, Adam Sochacki and Mariusz Sochacki.
 
The spring or summer update of the European construction market forecasts – presented at the 93rd Euroconstruct conference organised by PAB-PCR&F, in Warsaw from 9 to 10 June 2022 – confirmed an ongoing recovery of the European construction markets. The growth forecast for 2022 had to be lowered due to increasing multiple risks (like supply bottlenecks, increasing construction costs and inflation in general). Despite the challenging business environment, none of the Euroconstruct member countries expects a decline in construction volume. Euroconstruct forecasts an average real growth in output of 2.3 percent compared to the previous year. Overall, construction volume is forecasted to reach 1,896 billion € in the Euroconstruct area in 2022. The Euroconstruct Country Report provides detailed information about the construction market trends and its fundamentals in each of the 19 Euroconstruct member countries until 2024. The forecasts and analyses are presented at the country level and are based on a comparable harmonised dataset for the major construction sectors and indicators. The macroeconomic framework conditions are included additionally. With contributions by Barbour Abi, Anne-Sophie Alsif, Anna Brinkhagen, Anders Bjerre, Mohammed Chaudhri, Ludwig Dorffmeister, Antonio Coimbra, Thomas Endhoven, Josep Ramon Fontana, David Frič, János Gáspár, Johan Grip, Roch-Eloi Grivet, Paul Groot, Annette Hughes, Michael Klien, Radovan Kostelník, Nathalie Kouassi, Vladimir Lenko, Jean-Pierre Liebaert, Patric Lindqvist, Nejra Macic, Simon Mahoney, Arend Olthoff, Pascal Marlier, Antonio Mura, Markku Riihimäki, Stefanie Siegrist, Mariusz Sochacki, Antonella Stemperini, Mercedes Tascedda and Michael Weingärtler.
 
The recent Euroconstruct forecasts indicate a noticeable weakening of construction activity from 2022 onwards for Austria and Europe. Although the order situation in Austria remains strong, the assessment has changed significantly since the beginning of the year. While the Austrian construction industry survived the immediate COVID-19 crisis relatively unscathed, the sector has been struggling with ongoing construction cost problems since the exceptionally rapid recovery in 2021. The construction industry has been particularly affected by price increases in essential commodities such as steel and oil. Economic uncertainty is also increasing, further dampening the construction outlook until 2024.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, Juni 2022, 81 Seiten
Online seit: 22.06.2022 0:00
 
Die regionalen konjunkturellen Verläufe waren im IV. Quartal 2021 weiterhin von starken Aufholprozessen aufgrund der wirtschaftlichen Verwerfungen im Vorjahr geprägt. Die allgemein positive konjunkturelle Entwicklung zeigt sich auch auf den regionalen Arbeitsmärkten, was sich in steigenden Beschäftigungszahlen sowie sinkender Arbeitslosigkeit widerspiegelt.
Kurzexpertise zu Abgabensystem und Ausgabenstrukturen im internationalen Vergleich. Ausgangssituation und Reformbedarf (Brief Analysis on the Austrian Tax System and Expenditure Structures in International Comparison. Status Quo and Reform Options)
Monographien, Mai 2022, 54 Seiten
Auftraggeber: Österreichische Hoteliervereinigung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 30.05.2022 0:00
 
Die vorliegende Kurzstudie gibt erstens einen Überblick über den Status quo des österreichischen Abgabensystems im internationalen Vergleich. Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der Abgabenlast auf Arbeit und ihrer längerfristigen Entwicklung aus Sicht von Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern sowie Unternehmen. Auf der Grundlage der solchermaßen aufbereiteten Ausgangssituation werden kurz die Reformnotwendigkeiten im österreichischen Abgabensystem identifiziert. So wird eine Ausgangsbasis für die Ableitung und Bewertung von Reformoptionen geschaffen. Zweitens werden durch einen internationalen Vergleich der funktionalen staatlichen Ausgabenstrukturen mögliche Ansatzpunkte für eine ausgabenbasierte Gegenfinanzierung ausgelotet. Die Identifikation von Einsparungs- und Umstrukturierungspotentialen bei öffentlichen Ausgaben zur Rückgewinnung finanzieller Handlungsspielräume ist ein zentraler Erfolgsfaktor für die Finanz- und Steuerpolitik. Ein "Ausgaben-Benchmarking" geschieht besonders im Lichte der Überlegungen zu einer wachstumsfreundlichen und nachhaltigen Ausrichtung der öffentlichen Finanzen.
Monographien, Mai 2022, 155 Seiten
Auftraggeber: Fachverband der Chemischen Industrie Österreichs
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 13.05.2022 9:30
 
In der vorliegenden Studie wird die volkswirtschaftliche Bedeutung der chemischen Industrie in Österreich aus dem Blickwinkel der Transformation des Wirtschaftssystems in Richtung Klimaneutralität und Nachhaltigkeit mit Blick auf 2030 beleuchtet. Der Untersuchungsgegenstand sind Unternehmen für die Herstellung von chemischen Erzeugnissen, pharmazeutischen Erzeugnissen sowie Gummi- und Kunststoffwaren. Eine Input-Output-Analyse anhand des WIFO-Modells "DYNK" zeigt eine verbundene Wertschöpfung von mehr als 13 Mrd. €. Im Zuge einer empirischen Befragung von 54 Unternehmen wurde festgestellt, dass die Mehrzahl der Unternehmen Pläne und Ziele definiert haben, um die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern zu verringern. Eine globale Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen der EU kann nur sichergestellt werden, wenn die geltenden Rahmenbedingungen innerhalb der EU auch für Anbieter am Weltmarkt gelten. Einschätzungen der Unternehmen zur erwarteten Struktur der Beschaffungskanäle zeigen einen steigenden Bedarf an erneuerbaren Rohstoffen in Österreich sowie steigende Importe von sicheren und nachhaltigen Chemikalien aus anderen EU-Ländern. Eine Analyse von Patentdaten hinsichtlich der Innovationskraft zeigt in den Sektoren der chemischen Erzeugnisse und pharmazeutischen Erzeugnisse ein ähnlich hohes Niveau wie bei den innovationsführenden Ländern. In der patentschwächeren Branche der Gummi- und Kunststoffwaren liegen österreichische Unternehmen vor den innovationsführenden Ländern. Einem überwiegenden Anteil der Unternehmen ist die Bedeutung der digitalen Transformation auf ihr Unternehmen bewusst und erwarten für die Zukunft einen starken Einfluss auf Ihre Unternehmen.
Oliver Fritz, Anna Burton, Sabine Ehn-Fragner, Gerhard Streicher (WIFO), Peter Laimer, Ines Orsolic, Jürgen Weiß (ST.AT)
Auswirkungen von COVID-19 auf die österreichische Tourismus- und Freizeitwirtschaft im Jahr 2021 (Impact of COVID-19 on the Austrian Tourism and Leisure Industry in 2021)
Monographien, April 2022, 36 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Statistik Österreich
Online seit: 23.06.2022 9:00
 
Nach Schätzungen auf Basis des Konzeptes des Tourismus-Satellitenkontos waren die Tourismusausgaben in- und ausländischer Gäste in Österreich 2021 mit 20,8 Mrd. € um 2,4% geringer als 2020 (–45,2% gegen 2019). Die resultierenden direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte beliefen sich auf 16,6 Mrd. € (–2,5% gegenüber 2020 bzw. –45,1% zu 2019), deren Beitrag zum BIP damit auf 4,1%. Mit rund 215.900 Erwerbstätigen (Vollzeitäquivalente) waren der Tourismuswirtschaft 2021 direkt und indirekt schätzungsweise 5,5% der bundesweiten Gesamtbeschäftigung zurechenbar. Der Reiseverkehrssaldo laut Zahlungsbilanz erreichte 2021 seinen Tiefstwert (+3,6 Mrd. €, Höchststand 2019 +10,6 Mrd. €; Verluste seit 2019: Exporte –52,1%, Importe –40,3%; nominell, einschließlich internationaler Personentransport). Der Marktanteil Österreichs an den nominellen Tourismusexporten von 32 europäischen Ländern schrumpfte 2021 ersten Schätzungen zufolge auf 3,3% (2020: 6,2%), das bedeutete einen Verlust von sieben Plätzen im Ranking auf aktuell Platz 13. Der nichttouristische Freizeitkonsum der inländischen Bevölkerung belief sich 2021 schätzungsweise auf 37,1 Mrd. € (+3,7% im Vergleich zu 2020, –11,9% zu 2019). Daraus resultierten direkt und indirekt 25,0 Mrd. € an Wertschöpfung (+4,0% gegenüber 2020 bzw. –15,2% zu 2019) mit einem BIP-Beitrag von 6,2% (2019: 7,4%) und rund 343.900 Erwerbstätige zu Vollzeitäquivalenten (7,0% der Gesamtbeschäftigung; 2019: 7,8%).
Andreas Reinstaller
Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Innovationsfähigkeit von Unternehmen in Österreich (Impact of the COVID-19 Pandemic on the Innovation Activity of Firms in Austria)
Monographien, April 2022, 26 Seiten
Auftraggeber: Rat für Forschung und Technologieentwicklung
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 27.04.2022 0:00
 
Die Studie untersucht die Entwicklung der Innovationstätigkeit von Unternehmen in Österreich während der COVID-19-Pandemie. Die Ergebnisse zeigen, dass es aufgrund von Finanzierungsbeschränkungen und unternehmerischer Unsicherheit 2020 ein Einbruch bei der Unternehmensfinanzierung für Forschung und Entwicklung zu beobachten war. Dieser Rückgang wurde aber weitgehend durch einen Anstieg der öffentlichen Finanzierung ausgeglichen. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung durch Unternehmen dürften sich damit 2020 insgesamt stabil entwickelt haben. Dieser Befund wird durch Ergebnisse von Unternehmensbefragungen, die 2020 durchgeführt wurden, gestützt. Für 2021 deutet der Konjunkturtest des WIFO auf einen Aufholeffekt hin, wenngleich bei kleinen und mittleren Unternehmen 2021 noch eine Zurückhaltung zu erkennen war.
Margit Schratzenstaller (WIFO), Danuše Nerudová, Veronika Solilová (MENDELU), Mario Holzner, Philipp Heimberger, Niko Korpar, Ambre Maucorps, Bernhard Moshammer (wiiw)
Monographien, European Parliament, Brussels, März 2022, 183 Seiten, https://www.europarl.europa.eu/RegData/etudes/STUD/2022/731895/IPOL_STU(2022)731895_EN.pdf
Auftraggeber: Blomeyer & Sanz (Spain)
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 12.04.2022 0:00
This study was prepared at the request of the Budget Committee and assesses the Commission's recent legislative proposals for the new own resources included in the interinstitutional roadmap agreed together with the NextGenerationEU programme. These are a plastic-based contribution as well as own resources based on the EU Emission Trading System and a carbon border adjustment mechanism. Also, own resources based on the reallocation of taxation rights on profits of large MNE according to Pillar I. of the OECD/G20 Inclusive Framework on BEPS as well as the taxation of corporations and financial transactions, as further options stipulated in the IIA roadmap, are analysed. Finally, the study briefly reviews further own resource options which could create co-benefits and steering effects supporting a sustainable, inclusive, green and digital transition.
Wohnkostenbelastung in Salzburg: Ursachen und Lösungsansätze (Housing Cost Burden in Salzburg: Causes and Solutions)
Monographien, März 2022, 97 Seiten
Auftraggeber: Kammer für Arbeiter und Angestellte für Salzburg
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 23.03.2022 12:00
 
Die Studie beleuchtet die hohe Wohnkostenbelastung im Bundesland Salzburg und illustriert die Konsequenzen für die betroffenen Haushalte und den Salzburger Wohnungsmarkt. Die umfangreichen Datenanalysen zeigen, dass neben privaten gewinnorientierten Anbietern auch der soziale Wohnbau in Salzburg markant teurer ist als in anderen Bundesländern. Eine Detailbetrachtung der wesentlichen Kostenkomponenten findet, dass sowohl Baukosten als auch Grundkosten in Salzburg überdurchschnittlich hoch sind, wobei letzteres auch im Zusammenhang mit einer vergleichsweise restriktiven Flächenwidmung stehen dürfte. Die hohen Kosten des Wohnbaus hemmen den Wohnungsneubau in Salzburg. Neben einer Erhöhung des unterdurchschnittlichen Anteils an sozialem Wohnbau muss die Dämpfung von Bau- und Grundkosten als zentraler Hebel für eine nachhaltige Senkung der hohen Wohnkostenbelastung in Salzburg gesehen werden.
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