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Macroeconomics and European Economic Policy

WIFO publications (5729 hits)

WIFO Economic Outlook (German version), 2022, (3), 33 pages
Online since: 07.10.2022 10:00
 
Nach der kräftigen Expansion im 1. Halbjahr 2022 befindet sich die österreichische Volkswirtschaft mittlerweile in einer Abschwungphase. Die Konjunkturabschwächung betrifft sämtliche Wertschöpfungsbereiche; das verarbeitende Gewerbe dürfte sogar in eine Rezession schlittern. Das reale BIP wird 2022 um voraussichtlich 4,8% wachsen und im Folgejahr in etwa stagnieren (2023 +0,2%). Da die Inflation auch 2023 hoch bleibt, steuert Österreichs Wirtschaft erstmals seit den 1970er-Jahren auf eine Stagflation zu.
Hohe Unsicherheit dämpft Konjunktur. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom September 2022 (High Uncertainty Dampens Economy. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of September 2022)
WIFO Business Cycle Survey, 2022, (9), 13 pages
Commissioned by: European Commission
Online since: 29.09.2022 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests zeigen im September eine weitere Abschwächung der Konjunkturdynamik. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 5,1 Punkten (saisonbereinigt) 3,4 Punkte unter dem Wert des Vormonats (8,5 Punkte) aber nach wie vor im positiven Bereich. Die Lageindikatoren zeichnen trotz Rückgängen weiterhin ein günstiges Konjunkturumfeld. Allerdings ist die unternehmerische Unsicherheit infolge der weitgehenden Einstellung der russischen Gaslieferungen und der Energiepreisentwicklung auf neue Höchstwerte gestiegen. Infolgedessen haben sich die Konjunkturerwartungen weiter eingetrübt und signalisieren mittlerweile mehrheitlich skeptische Konjunkturausblicke.
Besteuerung von Zufallsgewinnen. Konzeptionelle Überlegungen und Herausforderungen, europäische Initiativen und Implikationen für Österreich (Taxation of Windfall Profits. Conceptional Considerations and Challenges, European Initiatives and Implications for Austria)
WIFO Research Briefs, 2022, (20), 15 pages
Online since: 08.09.2022 9:00
Häufig sind krisenhafte Ereignisse für bestimmte Sektoren mit Zufallsgewinnen verbunden. In der aktuellen Energiekrise verzeichnen insbesondere manche Stromerzeuger im Vergleich zur Vorkrisenzeit zusätzliche Gewinne. Aktuell wird über die Einführung einer Zufallsgewinnsteuer diskutiert, um die betroffenen Unternehmen oder Sektoren an der Finanzierung der Krisenkosten zu beteiligen. Sieben EU-Länder haben bereits eine Zufallsgewinnsteuer implementiert oder planen deren Einführung. In Österreich rechtfertigt der vergleichsweise geringe Anteil, der von Zufallsgewinnen an österreichischen Energieversorgungsunternehmen den privaten Investorinnen und Investoren verbleibt, die Einführung einer Zufallsgewinnsteuer nicht. Zudem bleibt aus standortpolitischer Sicht eine ad hoc eingeführte Zufallsgewinnsteuer problematisch. Eine Stromkostenbremse mit einer Preisobergrenze für ein definiertes Grundkontingent des Stromverbrauchs scheint daher die klügere Maßnahme zu sein, vorausgesetzt, dass die Energieversorgungsunternehmen bloß die aktuellen Beschaffungs- oder Produktionskosten (mit kalkulatorischem Gewinnaufschlag) ersetzt bekommen.
The results of the WIFO-Konjunkturtest (business cycle survey) of July show a weakening of economic dynamics and a clouding of economic expectations in a quarterly comparison. In all sectors, the economic indicators lost ground compared to April. Capacity utilisation also declined in all sectors but remained at above-average levels. In the economy, as in the previous quarter, the "shortage of labour force" was the most important obstacle to business activity, in manufacturing and retailing the shortage of materials and intermediate products. Business uncertainty increased, while sales price expectations remained above average.
WIFO Working Papers, 2022, (648), 18 pages
Online since: 31.08.2022 0:00
The Russian invasion of Ukraine has caused disruptions in international trade and highlighted the dependency of small open economies in Europe on imports, especially of energy. These events may have changed Europeans' attitude towards globalization. We study two waves of representative population surveys conducted in Austria, one right before the Russian invasion and the other two months later. Our unique dataset allows us to assess changes in the Austrian public's attitudes towards globalization and import dependency as a short-term reaction to economic turbulences and geopolitical upheaval at the onset of war in Europe. We show that two months after the invasion, anti-globalization sentiment in general has not spread, but that people have become more concerned about strategic external dependencies, especially in energy imports, suggesting that citizens' attitudes regarding globalization are differentiated.
WIFO
WIFO-Monatsberichte, Heft 8/2022 (WIFO-Monatsberichte, no 8/2022)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(8), 72 pages
Online since: 29.08.2022 0:00
 
Sandra Bilek-Steindl, Konjunkturindikatoren gehen zurück • Werner Hölzl, Jürgen Bierbaumer, Michael Klien, Agnes Kügler, Konjunkturerwartungen verschlechtern sich. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom Juli 2022 • Klaus Friesenbichler, Tim Slickers (WIFO), Arash Robubi (KMU Forschung Austria), Kräftige Erholung der Ertragskraft der österreichischen Sachgütererzeugung 2021 • Claudia Kettner, Daniela Kletzan-Slamanig, Angela Köppl, Ina Meyer, Franz Sinabell, Mark Sommer, Schlüsselindikatoren zu Klimawandel und Energiewirtschaft 2022
WIFO
Kennzahlen zur Wirtschaftslage (Economic Indicators)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(8), pp.545-557
Online since: 29.08.2022 0:00
 
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