WIFO-Konjunkturtest

Aktuelle Ausgaben: WIFO-Konjunkturtest (3 Treffer)

Konjunkturerwartungen trüben sich ein. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Juli 2022 (Economic Expectations Cloud Over. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of July 2022)
WIFO-Konjunkturtest, 2022, (7), 13 Seiten
Auftraggeber: Europäische Kommission
Online seit: 28.07.2022 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests zeigen im Juli einen deutlichen Rückgang der Konjunkturdynamik. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 10,5 Punkten (saisonbereinigt) 6,1 Punkte unter dem Wert des Vormonats (16,7 Punkte). Die Ergebnisse zeigen eine Abschwächung bei den Lageeinschätzungen und den Konjunkturerwartungen. Während die Lageindikatoren nach wie vor ein positives Konjunkturumfeld zeichnen, signalisieren die unternehmerischen Erwartungen schwache Konjunkturausblicke der Unternehmen. Die Unwägbarkeiten der Gasversorgung und die hohen Energiepreise haben die unternehmerische Unsicherheit weiter erhöht. Die Mehrheit der Unternehmen rechnet weiterhin damit, Preiserhöhungen vornehmen zu müssen.
Konjunktur verliert weiter an Dynamik. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Juni 2022 (Economy Continues to Lose Momentum. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of June 2022)
WIFO-Konjunkturtest, 2022, (6), 13 Seiten
Auftraggeber: Europäische Kommission
Online seit: 29.06.2022 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests zeigen im Juni einen leichten Rückgang der Konjunkturdynamik. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 16,8 Punkten (saisonbereinigt) 2,6 Punkte unter dem Wert des Vormonats (19,4 Punkte). Die Ergebnisse zeigen eine Abschwächung bei den Lageeinschätzungen, die aber weiterhin ein gutes Konjunkturumfeld zeichnen. Infolge der hohen unternehmerischen Unsicherheit und der steigenden Inputpreise verloren aber die Konjunkturerwartungen weiter an Dynamik. Die Mehrheit der Unternehmen rechnet weiterhin damit, Preiserhöhungen in den kommenden Monaten vornehmen zu müssen.
Konjunkturerwartungen schwächen sich ab. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Mai 2022 (Economic Expectations Slow Down. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of May 2022)
WIFO-Konjunkturtest, 2022, (5), 14 Seiten
Auftraggeber: Europäische Kommission
Online seit: 30.05.2022 14:00
Die Unsicherheit infolge des Ukraine-Krieges führte im Mai zu einer Verschlechterung der konjunkturellen Stimmung bei den österreichischen Unternehmen. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 19,3 Punkten (saisonbereinigt) 5,2 Punkte unter dem Wert des Vormonats (24,5 Punkte). Die Einschätzungen zur aktuellen Konjunkturlage verschlechterten sich nur geringfügig. Die hohe Unsicherheit infolge des Ukraine-Krieges und die Preisanstiege führten dazu, dass die Unternehmen weniger optimistisch in die Zukunft blicken. Die Unternehmen rechnen auch weiterhin mehrheitlich damit, Preiserhöhungen in den kommenden Monaten vornehmen zu müssen.

Aktuelle Sonderausgaben: WIFO-Konjunkturtest

Beeinträchtigungen durch den Ukraine-Krieg und mögliche Auswirkungen von Gasstopps auf die Produktion in der Sachgütererzeugung. Ergebnisse der Sonderbefragung zum Ukraine-Krieg im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests vom Mai 2022 (Impairments due to the Ukraine War and Possible Effects of Gas Stops on Production in the Manufacturing Sector. Results of the Special Survey on the Ukraine War as Part of the WIFO-Konjunkturtest of May 2022)
WIFO-Konjunkturtest Sonderausgabe, 2022, (2), 27 Seiten
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Rechenzentrum
Online seit: 15.06.2022 0:00
Der Ukraine-Krieg führte zu einer weiteren Erhöhung der Unsicherheit und beeinträchtigte die Mehrheit der österreichischen Unternehmen (55%). Besonders beeinträchtigt waren größere Unternehmen (73%) in allen Sektoren und Unternehmen in der Sachgütererzeugung (67%), wobei steigende Energie- und Vorleistungspreise am häufigsten genannt wurden. Die durch den Ukraine-Krieg betroffenen Unternehmen haben im Durchschnitt pessimistischere Geschäftslageerwartungen und gehen davon aus, ihre Verkaufspreise häufiger erhöhen zu müssen. Direkt betroffene Unternehmen aus der Sachgütererzeugung erwarten bei der Verknappung der Erdgasverfügbarkeit eine leicht überproportionale Reduktion ihrer Produktion.
Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit, Liquiditätsengpässe und die Wirkung von Preisanstiegen in der vierten COVID-19-Welle. Ergebnisse der siebten Sonderbefragung zur COVID-19-Krise im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests vom Februar 2022 (Business Activity Impairments, Liquidity Shortages and the Effect of Price Increases in the Fourth COVID-19 Wave. Results of the Seventh Special Survey on the COVID-19 Crisis as Part of the WIFO-Konjunkturtest of February 2022)
WIFO-Konjunkturtest Sonderausgabe, 2022, (1), 32 Seiten
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Rechenzentrum
Online seit: 11.03.2022 0:00
Die vierte Welle der COVID-19-Pandemie brachte große Herausforderung mit sich: Rund 81% der befragten Unternehmen meldeten Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit in den letzten drei Monaten, wobei Lieferengpässe und Schwierigkeiten Beschäftigte zu finden am häufigsten genannt wurden. Die Liquiditätseinschätzungen haben sich im Vergleich zum August 2021 unwesentlich verändert. Für das Frühjahr 2022 erwarteten die meisten Unternehmen (77%) weiterhin Beschränkungen: insbesondere Lieferengpässe und Schwierigkeiten Beschäftigte zu finden wurden genannt. Lieferengpässe und Preisanstiege führten bei der Mehrheit von Unternehmen zu einer Reduktion der Gewinnmargen. Viele Unternehmen haben wegen der Erhöhung der Vorleistungs-, der Energiepreise und der Kollektivvertragslöhne ihre Verkaufspreise angehoben. Unternehmen, die ihre Verkaufspreise nicht erhöht haben, nannten vor allem den Wettbewerbsdruck als Grund die Preisanhebung nicht durchgeführt zu haben.
Erwartungen bezüglich Geschäftstätigkeit, Beeinträchtigungen und Liquidität in der vierten COVID-19-Welle. Ergebnisse der sechsten Sonderbefragung zur COVID-19-Krise im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests vom August 2021 (Expectations Regarding Business Activity, Impairments and Liquidity in the Fourth COVID-19 Wave. Results of the Sixth Special Survey on the COVID-19 Crisis as Part of the WIFO-Konjunkturtest of August 2021)
WIFO-Konjunkturtest Sonderausgabe, 2021, (2), 19 Seiten
Auftraggeber: Europäische Kommission
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Wirtschafts- und Sozialwissenschaftliches Rechenzentrum
Online seit: 09.09.2021 0:00
Trotz eines deutlichen Konjunkturaufschwungs brachte die COVID-19-Pandemie in den vergangenen sechs Monaten für die österreichischen Unternehmen eine Herausforderung: Rund 73% der befragten Unternehmen meldeten Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit in den letzten sechs Monaten. Jeweils rund ein Drittel der Unternehmen berichtete vom Entfall von Aufträgen, von Lieferengpässen und von Schwierigkeiten Beschäftigte zu finden. Die Liquiditätseinschätzungen haben sich im Vergleich zum Februar 2021 verbessert. Für den Herbst erwarten die meisten Unternehmen eine deutliche Verschärfung der behördlichen Maßnahmen, allerdings erwarten nur wenige Unternehmen (rund 17%) starke Beeinträchtigungen durch die COVID-19-Pandemie im Herbst 2021. Die meisten Unternehmen erwarten leichte Einschränkungen der Geschäftstätigkeit (rund 50%).

Quartalsergebnisse des WIFO-Konjunkturtests

Konjunktureinschätzungen verbessern sich trotz erhöhter Unsicherheit. Ergebnisse der Quartalsbefragung des WIFO-Konjunkturtests vom April 2022 (Economic Sentiment Improves Despite Increased Uncertainty. Results of the WIFO-Konjunkturtest Quarterly Survey of April 2022)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(5), S.301-311
Online seit: 02.06.2022 0:00
 
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom April zeigen im Quartalsvergleich trotz des Ukraine-Krieges eine Verbesserung der Konjunkturerwartungen. In allen Sektoren außer dem Einzelhandel legten die Konjunkturindikatoren gegenüber Jänner zu. Auch die Kapazitätsauslastung stieg in allen Sektoren deutlich. In der Gesamtwirtschaft war wie im Vorquartal der "Mangel an Arbeitskräften" das wichtigste Hemmnis der Geschäftstätigkeit, in der Sachgütererzeugung, der Bauwirtschaft und im Einzelhandel die Knappheit an Material und Vorprodukten. Infolge des Ukraine-Krieges stiegen sowohl die unternehmerische Unsicherheit als auch die Verkaufspreiserwartungen weiter an.

Aktuelle Ausgaben: WIFO-Investitionsbefragung

Unternehmen wollen Investitionen 2022 ausweiten. Ergebnisse der WIFO-Investitionsbefragung vom Herbst 2021 (Expansion of Corporate Investment in 2022. Results of the WIFO Autumn 2021 Investment Survey)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(1), S.31-39
Online seit: 07.02.2022 0:00
 
Die Ergebnisse der WIFO-Investitionsbefragung lassen für 2022 eine breit getragene Ausweitung der Investitionen erwarten. Dieses Investitionswachstum dürfte vor allem von Unternehmen in den Branchen Information und Kommunikation, Verkehr und Lagerei, den freiberuflichen, wissenschaftlichen und technischen Dienstleistungen sowie den sonstigen wirtschaftlichen Dienstleistungen getragen werden. Großbetriebe dürften ihre Investitionen dabei stärker ausweiten als kleine und mittlere Unternehmen. Die Investitionstätigkeit wird vor allem durch die Nachfrage und technologische Entwicklungen getrieben. Am häufigsten werden Ersatzinvestitionen als Investitionsziel genannt, wobei 2022 Kapazitätserweiterungen an Bedeutung gewinnen dürften. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO für 2022 mit einem realen Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um 4,0%.
Deutliche Erholung der Investitionen der Sachgütererzeugung von der COVID-19-Krise. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Frühjahr 2021 (Significant Recovery of Investment in Manufacturing from the COVID-19 Crisis. Results of the WIFO Spring 2021 Investment Survey)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(7), S.503-512
Online seit: 02.08.2021 0:00
 
Nach dem Einbruch infolge der COVID-19-Pandemie dürfte sich die heimische Investitionstätigkeit 2021 kräftig erholen. Eine Hochschätzung anhand der Angaben der im WIFO-Investitionstest erfassten Unternehmen ergibt für 2021 in der Sachgütererzeugung insgesamt einen Anstieg der Investitionen um 22,0% gegenüber dem Vorjahr (real). Insbesondere große Unternehmen planen eine Ausweitung ihrer Investitionen, während kleine und mittelgroße Betriebe diese nur leicht steigern wollen. Vor allem die Hersteller von Industriegütern sowie lang- und kurzlebigen Konsumgütern werden ihre Investitionen erhöhen, in der Kraftfahrzeugbranche werden sie dagegen nur geringfügig höher ausfallen als 2020. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2021 mit einem realen Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um 6,9%.
2020 Einbruch der Investitionen der Sachgütererzeugung – 2021 leichte Erholung erwartet. Ergebnisse des WIFO-Investitionstests vom Herbst 2020 (2020 Slump in Investment in Manufacturing – Slight Recovery Expected in 2021. Results of the WIFO Autumn 2020 Investment Survey)
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(1), S.41-51
Online seit: 28.01.2021 18:00
 
Die Hochschätzung der Meldungen der Sachgütererzeuger im WIFO-Investitionstest ergibt für 2021 insgesamt eine Steigerung der realen Investitionen um 4,8% gegenüber 2020, als die Investitionen aufgrund der COVID-19-Krise um 15,9% einbrachen. Großunternehmen kürzten ihre Investitionen deutlicher als kleine und mittelgroße Betriebe, die auch für 2021 eine stärkere Ausweitung ihrer Investitionen planen. Der Rückgang 2020 ging insbesondere auf die Hersteller von Investitionsgütern und dauerhaften Konsumgütern zurück, wogegen der Anstieg 2021 voraussichtlich durch Produzenten von nichtdauerhaften Konsumgütern und Gebrauchsgütern getrieben wird. Für Österreichs Gesamtwirtschaft rechnet das WIFO 2021 mit einem realen Anstieg der Bruttoanlageinvestitionen um 4,5%, der durch die Investitionsprämie unterstützt wird.