WIFO-Studien

Die Auftragsarbeiten des WIFO werden regelmäßig als Studien publiziert. Sie stehen wie die laufenden Publikationen (z. B. Konjunkturprognose, Bundesländerberichte) als Print- und Online-Version gegen Kostenbeitrag zur Verfügung.

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Wirtschaftliche Effekte von Universitäten. Aktualisierung 2022 (Economic Effects of Universities. Update 2022)
Monographien, September 2022, 67 Seiten, https://data-science.wifo.ac.at/effekte-universitaeten/
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Österreichische Universitätenkonferenz
Online seit: 27.09.2022 11:00
 
Universitäten sind zentrale Institutionen in wissensbasierten Gesellschaften. Ihre Aktivitäten ziehen vielfältige wirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte nach sich. Die vorliegende Studie aktualisiert universitäre Effekte für Innovation, Arbeitsmarkt und Wirtschaft auf Basis der vorangegangenen WIFO-Studie aus dem Jahr 2017. Schon die Steuereinnahmen, die sich aus dem Betrieb der Universitäten ergeben – etwa durch Personalausgaben – sind kurz- bis mittelfristig höher als die Bundesmittel für Universitäten. Die Betriebseffekte der Universitäten sind jedoch als Spitze eines Eisbergs zu betrachten: Die wirklich wesentlichen Effekte wie die langfristigen Produktivitätseffekte über Wissensproduktion und -vermittlung entstehen zusätzlich zu den Betriebseffekten, lassen also den Ertrag öffentlicher Mittel noch viel deutlicher in den positiven Bereich ansteigen.
Keywords:Universitäten, wirtschaftliche Effekte
Forschungsbereich:Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb – Strukturwandel und Regionalentwicklung
Sprache:Deutsch

Economic Effects of Universities. Update 2022
Universities are central institutions in knowledge-based societies. Their activities have a wide range of economic and social effects. This study updates university effects on innovation, the labour market and the economy based on the previous WIFO study from 2017. Already the tax revenues resulting from the operation of universities – demand-side effects for example through personnel expenses – are higher than the federal funding for universities in the short to medium term. However, the demand-side effects of universities should be seen as the tip of an iceberg: the really significant effects, such as the long-term productivity effects via knowledge production and technology transfer, occur in addition to the demand-side effects, thus causing the return on public funds to be much higher.

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Tamara Fellinger

Tätigkeitsbereiche: Redaktion, Website, Publikationen, Abonnentenbetreuung

Tatjana Weber

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