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Co-ordination of current projects: Julia Bock-Schappelwein (6 hits)

Integration von Frauen auf den niederösterreichischen Arbeitsmarkt (Integration of Women in the Lower Austrian Labour Market)
Current research studies (work in progress)
Commissioned by: Lower Austria Chamber of Labour
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Das Projekt widmet sich der Beschäftigung von Frauen bzw. von Frauen mit Migrationshintergrund und dem Gender Gap in der Beschäftigung. Der Fokus liegt dabei auf der Beschäftigung von Frauen in Niederösterreich. Die Analyse der verschiedenen Datenquellen aus der Abgestimmten Erwerbsstatistik und der Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung zur Frauenbeschäftigung liefert ein umfassendes und konsistentes Bild für Niederösterreich. Die Ergebnisse bestätigen einerseits den in der Literatur seit den 1960er-Jahren beschriebenen Trend zur Erhöhung der Frauenbeschäftigungsquote, zeigen andererseits immer noch einen Gender Gap, der vor allem in der Gruppe der Personen mit Migrationshintergrund aus Drittländern sehr stark ausgeprägt ist.
Beschäftigung im Handel (Employment in the Trade Sector)
Current research studies (work in progress)
Commissioned by: Vienna Chamber of Labour
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Dieses Projekt untersucht die Entwicklung der Arbeitszeiten im Handel. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die Auswirkungen der COVID-19-Pandemie auf die Arbeitszeiten. Im Detail sollen dabei in einem einleitenden Teil anhand des Datensatzes des Dachverbandes der Sozialversicherungsträger Analysen der Beschäftigungsentwicklung in den einzelnen Teilbranchen des Handels im Zeitraum zwischen 2008 und 2021 vorgenommen werden, um auf diese Weise die unterschiedliche Betroffenheit der Teilbranchen von der COVID-19-Pandemie sichtbar zu machen. Darüber hinaus soll im Hauptteil der Studie, anhand von Daten aus der Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung die Entwicklung der Beschäftigung in Abhängigkeit vom Arbeitszeitausmaß (Teilzeit-, Vollzeitbeschäftigung) getrennt nach Geschlecht und Alter untersucht werden, um so die übergeordnete Frage, ob COVID-19 die Gestaltung der Arbeitszeiten im Handel verändert hat, zu beantworten.
Current research studies (work in progress)
Commissioned by: Federal Chancellery – Oesterreichische Nationalbank – Federal Ministry of Social Affairs, Health, Care and Consumer Protection
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Unter Verwendung eines integrierten Datensatzes zielt das Projekt darauf ab, die Einkommenssituation privater Haushalte im Jahr 2019 vor und nach Umverteilung durch Einnahmen und Ausgaben des Staates empirisch zu untersuchen. Ausgehend von den Markteinkommen werden auf der Einnahmeseite des öffentlichen Sektors die Verteilungswirkungen der Sozialbeiträge sowie der direkten und indirekten Steuern und auf der Ausgabenseite die sozial- und wohlfahrtsstaatlichen Geld- und Sachleistungen der öffentlichen Hand in den Bereichen Gesundheit, Bildung, Familie, Wohnen, Arbeitslosigkeit und Bedarfsorientierte Mindestsicherung sowie die Altersleistungen untersucht. Die Wirkungen und das Ausmaß der Umverteilung sowie deren Auswirkungen auf die Einkommensungleichheit und die Armut werden sowohl im Zeitverlauf als auch differenziert nach Haushaltstypen analysiert. Darüber hinaus werden umverteilungsrelevante Entwicklungen zwischen 2005 und 2019 untersucht.
Current research studies (work in progress)
Commissioned by: Klima- und Energiefonds
Study by: Austrian Institute of Economic Research – University of Natural Resources and Applied Life Sciences, Vienna – e-think - Zentrum für Energiewirtschaft und Umwelt – Vienna University of Technology
The Austrian government strives for achieving greenhouse gas neutrality in the transport and the buildings sector by 2040. Achieving a complete decarbonisation within such a short time period will be challenging for both sectors: in the transport sector the trend of rising emissions must be reversed; in the building sector the building stock must be thermally improved and heating systems must completely shift towards renewable energy sources. The introduction of policy instruments to decarbonise the housing and mobility sectors will entail different effects for different household groups depending on several (socio-economic) aspects. The (presumed) regressivity of policy instruments (most notably fiscal measures) in these areas very often impedes an evidence-based discussion on the political level and is used as an argument against the implementation of respective measures. By linking a macroeconomic model with a vehicle choice model, a transport demand model and a building stock model, in TransFair-AT we will analyse policy scenarios achieving a full decarbonisation of housing and mobility in Austria by 2040. We will assess the emission impacts as well as the macroeconomic and distributional effects of policy sets on different household types and develop measures to compensate vulnerable groups ensuring that the disposable income of disadvantaged household groups is not reduced.
Current research studies (work in progress)
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Supported by: Anniversary Fund of the Oesterreichische Nationalbank
Digital technologies have contributed to the emergence of digital platforms enabling new business models that bear huge potentials for their users. But little is known about their actual use by Austrian companies, the particular value they create and their impact on either side of the markets they match. We aim to contribute to the literature by developing and conducting a new enterprise survey. Based on a classification of the different types of digital platforms relevant to business, the focus will be on the following research questions: First, we analyse the scope of business use of various digital platforms ("adoption"). Second, we specifically ask enterprises whether and to what extent they use digital platforms to outsource labour input. Finally, we investigate how the enterprises perceive the impact of the use of digital platforms on the kind and intensity of competition as well as the underlying value they create for both, the firms (in terms of safeguarding or improving competitiveness), and the consumers (in terms of reduced price per quality of goods and services).
Project lead: Thomas Horvath
Project team member: Julia Bock-Schappelwein, Ulrike Huemer, Walter Hyll, Hedwig Lutz, Helmut Mahringer, Martin Spielauer
Auswirkungen der demografischen Alterung auf ältere Arbeitskräfte und die Belegschaftsstruktur von Betrieben (Effects of Demographic Aging on Older Workers and the Workforce Structure of Companies)
Current research studies (work in progress)
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: Vienna Chamber of Labour – Austrian Economic Chamber – Austrian Federation of Trade Unions – Austrian Chamber of Agriculture
Im Rahmen des Projektes werden die zu erwartenden Auswirkungen der Bevölkerungsalterung auf den österreichischen Arbeitsmarkt aus Sicht des Arbeitskräfteangebotes und der Altersstrukturen in den Betrieben beleuchtet. Mit Blick auf die Ebene der Arbeitskräfte stehen Erwerbschancen, Qualifikation und Gesundheit im Vordergrund der Analyse, mit Blick auf die Unternehmen die Altersstruktur der Belegschaft und deren beobachtbare Entwicklung im Zuge der demografischen Alterung. Diese unterschiedlichen Perspektiven ermöglichen es einerseits, unterschiedliche Konsequenzen gesellschaftlicher Alterung aufzuzeigen und andererseits eine Quantifizierung möglicher zukünftiger Entwicklungstendenzen zur Verfügung zu stellen, die einen Rahmen für die Planung politischen Handelns bilden können. Dieses Forschungsvorhaben ist modulartig aufgebaut und umfasst in Modul 1 eine Vorausschau der Veränderung des Arbeitskräfteangebotes bis 2040, unterteilt nach Beschäftigung, Arbeitslosigkeit und erwerbsfernen Zuständen. Dabei werden insbesondere Entwicklungen hinsichtlich gesundheitlicher Einschränkungen sowie der Alters- und Ausbildungsstruktur der Erwerbspersonen beleuchtet und durch Szenarientechniken bezüglich ihrer Gestaltbarkeit eingeschätzt. Modul 2 beschreibt die Altersstruktur der Belegschaft auf betrieblicher Ebene und bietet damit Einblick in die aktuelle Situation und ermöglicht Schlussfolgerungen, vor welchen Herausforderungen Unternehmen hinsichtlich der Alterung der Erwerbsbevölkerung künftig stehen werden.