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Co-ordination of current projects: Stefan Angel (3 hits)

Evaluierung des letzten sozialen Sicherungsnetzes und des Zusammenspiels mit dem ersten sozialen Sicherungsnetz unter besonderer Berücksichtigung der aktuellen COVID-19-Krise und der Auswirkungen des Sozialhilfe-Grundsatzgesetzes (Evaluation of the Last Social Safety Net and the Interaction with the First Social Safety Net, with Special Reference to the Current COVID-19 Crisis and the Impact of the Basic Social Assistance Act)
Current research studies (work in progress)
Commissioned by: Federal Ministry of Social Affairs, Health, Care and Consumer Protection
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Im Forschungsprojekt wird die Armutsfestigkeit des letzten sozialen Sicherungsnetzes in Österreich näher analysiert. Wir untersuchen einerseits längerfristige Entwicklungstendenzen im Bereich der Markteinkommen als einen Bestimmungsfaktor für Armut und Armutsgefährdung. Andererseits wird die konkrete Lage im Krisenjahr 2020 näher beleuchtet und es wird untersucht ob und für wen die COVID-19-Kriseninstrumente die ökonomische Lage von Armutsgefährdenden verändert hat. Es werden hier sowohl quantitative als auch qualitative Analyseansätze gewählt, um der Frage der Armut vor und während der COVID-19-Pandemie nachzugehen, und so die Armutsfestigkeit des zweiten sozialen Netzes zu beleuchten. Auf diesen empirischen Befunden aufbauend, werden Zukunftspotentiale des zweiten Sozialnetzes in Zusammenarbeit mit Non-Profit-Organisationen, Entscheidungsträger:innen sowie Expert:innen entwickelt.
Project lead: Stefan Angel
Project team member: Philipp Warum
Privatkonkurse in Österreich (Private Bankruptcies in Austria)
Current research studies (work in progress)
Supported by: Anniversary Fund of the Oesterreichische Nationalbank
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Dieses Projekt zielt auf eine umfassende Analyse der Determinanten von Privatkonkursen in Österreich seit seiner Einführung 1995 ab. Die allermeisten Studien zu Privatkonkursen beziehen sich auf die USA, wohingegen die Situation in Österreich nur vereinzelt erforscht ist. Drei Forschungsfragen stehen im Mittelpunkt: (1) Welche Bedeutung haben Privatkonkursregelungen und makroökonomische Variablen (z. B. Arbeitslosigkeit) für die Erklärung von Privatkonkursen auf nationaler und regionaler Ebene (z. B. Bundesländer, Bezirke) in Österreich seit 1995? (2) Welche Bedeutung haben soziodemografische Variablen auf der Makroebene (z. B. Alterststruktur, Bildungsstruktur) und die Schuldnerberatung für die Erklärung von Privatkonkurszahlen und Verfahrensmerkmalen? (3) Welchen Effekt hatte das Verbot des kleinen Automatenglückspiels auf Privatkonkurse in den betroffenen Bundesländern?
Project lead: Stefan Ederer
Project team member: Stefan Angel, Ulrike Huemer, Gerhard Streicher
Makroökonomische Effekte einer Arbeitszeitanpassung in Österreich (Macroeconomic Effects of Shorter Working Hours in Austria)
Current research studies (work in progress)
Commissioned by: Vienna Chamber of Labour
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Das Projekt schätzt die sektoralen und gesamtwirtschaftlichen Effekte angepasster Erwerbsarbeitszeiten in Österreich. Ausgangspunkt der Analyse ist ein (hypothetisches) Szenario, in dem mittels kollektivvertraglicher und betrieblicher Regelungen die Arbeitszeit der Beschäftigten so geändert wird, dass sie den individuellen Wünschen entspricht. Die Veränderung der sektoralen und gesamtwirtschaftlichen durchschnittlichen Arbeitszeit wird dabei aus Mikrodaten (Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung) unter der Annahme berechnet, dass alle Beschäftigten ihre Erwerbsarbeitszeit auf das präferierte Maß reduzieren bzw. erhöhen. Sie ist dann der Ausgangspunkt für die Abschätzung der sektoralen und gesamtwirtschaftlichen Effekte.