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Co-ordination of current projects: Gerhard Streicher (7 hits)

Project lead: Claudia Kettner-Marx
Project team member: Mark Sommer, Gerhard Streicher
Energieinfrastruktur 2040 - Szenarien und Ausbaupläne für ein nachhaltiges Wirtschaftssystem in Österreich (Energy Infrastructure 2040 - Scenarios and Expansion Plans for a Sustainable Economic System in Austria)
Current research studies (work in progress)
Commissioned by: Klima- und Energiefonds
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Montanuniversität Leoben – Graz University of Technology
Ziel des Projektes ist die umfassende Erarbeitung und Bewertung von Ausbauszenarien für die Energieinfrastruktur in den Bereichen Strom, Gas und Wärme, um bis zum Jahr 2040 ein nachhaltiges, klimaneutrales Wirtschafts- und Energiesystem in Österreich zu ermöglichen. In "InfraTrans2040" werden die Modelle ATLANTIS, HyFlow und ASCANIO gekoppelt, um drei unterschiedliche Szenarien (Import- bzw. Export-Orientierung, Sektorkopplung und Energieeffizienz) zu analysieren und daraus Infrastruktur-Ausbaupläne abzuleiten. Mittels einer Multikriterienanalyse werden technische, techno-ökonomische, makroökonomische und ökologische Aspekte systematisch miteinander verglichen und Interdependenzen aufgezeigt. Die im Zuge des Projektes erarbeitete GIS-basierte und web-taugliche Landkarte (z. B. für Energieinfrastrukturen, Potentiale erneuerbarer Energien, lokale Energiebedarfe) gewährleistet die Übersichtlichkeit der komplexen Zusammenhänge. Durch die intensive Einbindung einer breiten Gruppe von Stakeholdern in fünf spezialisierten Workshops wird sichergestellt, dass Vorstellungen und Expertise der Stakeholder in das Projekt einfließen können und ihre Anforderungen entsprechend berücksichtigt werden.
Project lead: Stefan Ederer
Project team member: Stefan Angel, Ulrike Huemer, Gerhard Streicher
Makroökonomische Effekte einer Arbeitszeitanpassung in Österreich (Macroeconomic Effects of Shorter Working Hours in Austria)
Current research studies (work in progress)
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: AK für Wien
Das Projekt schätzt die sektoralen und gesamtwirtschaftlichen Effekte angepasster Erwerbsarbeitszeiten in Österreich. Ausgangspunkt der Analyse ist ein (hypothetisches) Szenario, in dem mittels kollektivvertraglicher und betrieblicher Regelungen die Arbeitszeit der Beschäftigten so geändert wird, dass sie den individuellen Wünschen entspricht. Die Veränderung der sektoralen und gesamtwirtschaftlichen durchschnittlichen Arbeitszeit wird dabei aus Mikrodaten (Mikrozensus-Arbeitskräfteerhebung) unter der Annahme berechnet, dass alle Beschäftigten ihre Erwerbsarbeitszeit auf das präferierte Maß reduzieren bzw. erhöhen. Sie ist dann der Ausgangspunkt für die Abschätzung der sektoralen und gesamtwirtschaftlichen Effekte.
Gerhard Streicher (Project co-ordinator)
Regionalwirtschaftliche Verflechtungen der Kfz-Produktion im Bezirk Steyr (Regional Economic Linkages of Motor Vehicle Production in the Steyr District)
Current research studies (work in progress)
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: Vienna Chamber of Labour
Der Kfz-Bereich ist für den Bezirk Steyr und die angrenzenden Regionen von besonderer Bedeutung. Ebendiese Bedeutung für Standortraum und Regionalwirtschaft soll durch das vorliegende Projekt dargestellt werden, wobei sowohl die direkten als auch die indirekten Verflechtungen – also die regionalen Muster der Vorleistungsbeziehungen – betrachtet werden. Zusätzlich wird versucht, auch die induzierten Effekte auf die Einkommen bzw. den privaten Konsum in die Analyse einzubeziehen. Damit soll abgeschätzt werden, wie sich potentielle Änderungen in der Kfz-Produktion auf den regionalen Arbeitsmarkt auswirken könnten. Die Analyse soll damit auch Grundlagen für mögliche zukünftige wirtschaftspolitische Überlegungen schaffen.
Gerhard Streicher (Project co-ordinator)
FAMOS – Flächendeckende Mobilitätsservicegarantie (FAMOS – A Comprehensive Mobility Service Guarantee)
Current research studies (work in progress)
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft mbH
Der Verkehrssektor in Österreich wird in den nächsten Jahrzehnten vor großen Herausforderungen stehen, zu denen etwa der Klimawandel, Folgen des demographischen und sozialen Wandels sowie die Digitalisierung zählen. Insbesondere zum Erreichen der Klimaneutralität ist eine Transformation des Verkehrssystems von Nöten. In der Debatte um ökologisch und sozial nachhaltigen Personenverkehr kommt der Angebotspolitik im Öffentlichen Verkehr (ÖV) große Bedeutung zu. Eine hohe Qualität des Angebots beeinflusst vor allem im urbanen Raum die Verkehrsmittelwahl deutlich positiv und wirkt sich damit auf den Energieverbrauch und das Emissionsniveau aus. Außerhalb der Zentren müssen jedoch neue angebotspolitische Impulse gesetzt werden, die bessere, nutzergerechtere Dienste bereitstellen. Die Flächendeckende Mobilitätsservicegarantie (fMSG) ist ein strategischer Impuls, der durch eine gezielte Entwicklung von Angeboten des Öffentlichen Verkehrs sowie durch die Integration privater Angebote Wirkung erzielen kann. Die Studie FAMOS geht den Fragen nach, wie die Vorstellung einer faktisch garantierten Mobilitäts-Daseinsvorsorge in allen Teilräumen Österreichs mit Leben gefüllt werden kann, welche Rahmenbedingungen dafür notwendig sind und welche Wirkungen eine Umsetzung hätte.
Current research studies (work in progress)
Supported by: Anniversary Fund of the Oesterreichische Nationalbank
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Climate change is one of today's grand challenges. The EU has committed itself to ambitious emission reduction targets: for 2020 and 2030, the EU aims at reducing its greenhouse gas emissions compared to 1990 by 20 percent and 40 percent, respectively, for 2050 an emission reduction by at least 80 percent is strived for. For large emitters in industry and energy generation the EU has established the European Emission Trading System (EU ETS) in 2005 defining an EU-wide reduction target. Emissions from other sources, most notably from the household and transport sectors, are instead regulated at EU member countries level and should be reduced by 30 percent by 2030, with differentiated reduction targets for the individual EU member countries. To achieve the emission reduction targets in the Non-ETS sectors the issue of carbon pricing has recently gained in momentum in the political discussion at EU as well as at EU member countries level. The project SoMBI focuses on two research questions: What are the effects of an EU-wide carbon price for the Non-ETS sectors that allows achieving the 30 percent reduction target in different EU member countries? What are the effects of different revenue recycling options in the EU member countries? To answer these questions, we perform a model-based analysis with the new ADAGIO-DYNK model. The CO2 price necessary to achieve the 30 percent EU-wide reduction target for the Non-ETS sectors is estimated. Also, detailed results for two case study countries are discussed. The countries (Austria and Poland) differ considerably in terms of the structure of their energy systems and economies. First, we focus on the macroeconomic, emission and distributional impacts of the tax. Then, the effects of different revenue recycling options are assessed and policy recommendations for the introduction of a carbon tax are developed.
Current research studies (work in progress)
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: ÖBB-Infrastruktur Bau AG
Project lead: Gerhard Streicher
Current research studies (work in progress)
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: AK für Wien