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WIFO publications: Julia Bock-Schappelwein (139 hits)

The present monitoring of selected indicators on various aspects of the digital transformation of the economy and society shows that Austria still only ranks in the middle of the EU 27. The gap in the availability of particularly high-performance fibre-optic infrastructures in an EU comparison could be efficiently reduced by open network access models that allow multiple use of existing network infrastructures. This would bring the nationwide availability of gigabit-capable access networks a decisive step closer.
WIFO Reports on Austria, 2022, (8), 13 pages
Online since: 30.06.2022 0:00
From spring 2021, the Austrian labour market gradually recovered from the major dislocations caused by the COVID-19 pandemic and the measures taken to contain it in the previous year. Employment returned to its pre-pandemic level in May, and unemployment fell below its pre-crisis level starting in the fall. Even the fourth lockdown in winter 2021 barely slowed the recovery. In spring 2022, the upward trend on the labour market continued despite the outbreak of war in Ukraine. Declining but still high long-term joblessness remains a key challenge.
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(6), pp.379-390
Online since: 05.07.2022 0:00
 
Wie das vorliegende Monitoring ausgewählter Indikatoren zum digitalen Wandel in verschiedenen Teilbereichen von Wirtschaft und Gesellschaft zeigt, liegt Österreich in Bezug auf die digitale Transformation nach wie vor nur im Mittelfeld der EU 27. Der im EU-Vergleich deutliche Rückstand bei der Verfügbarkeit besonders leistungsfähiger Glasfaserinfrastrukturen könnte durch offene Netzzugangsmodelle (Open Access Networks), die eine Mehrfachnutzung vorhandener Netzinfrastrukturen erlauben, effizient verringert werden. Die flächendeckende Verfügbarkeit Gigabit-fähiger Zugangsnetze würde damit einen entscheidenden Schritt näher rücken.
Österreichischer Arbeitsmarkt seit Frühjahr 2021 auf Erholungskurs (The Austrian Labour Market on Course for Recovery Since Spring 2021)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(5), pp.313-324
Online since: 02.06.2022 0:00
 
Ab dem Frühjahr 2021 erholte sich der österreichische Arbeitsmarkt allmählich von den Verwerfungen durch die COVID-19-Pandemie und die Maßnahmen zu ihrer Eindämmung im Vorjahr. Die Beschäftigung erreichte bereits im Mai wieder das Vorkrisenniveau des Jahres 2019, die Arbeitslosigkeit erst im Herbst. Selbst der vierte Lockdown im Winter 2021 bremste den Aufschwung kaum. Im Frühjahr 2022 setzte sich der Aufwärtstrend auf dem Arbeitsmarkt trotz des Kriegsausbruchs in der Ukraine fort. Trotz des rezenten Rückgangs bleibt die hohe Langzeitbeschäftigungslosigkeit eine zentrale politische Herausforderung.
WIFO Research Briefs, 2022, (8), 12 pages
Online since: 23.03.2022 9:00
Auf Basis bisher bekannter Ergebnisse sowie vorliegender Studien des WIFO zu früheren Zuwanderungs- und Flüchtlingswellen werden die weitere Entwicklung der Fluchtbewegungen aus der Ukraine nach Österreich sowie die daraus resultierenden Herausforderungen diskutiert. Österreich sollte zwar nicht primäres Zielland dieser Fluchtbewegung werden, dennoch ist angesichts des Umfangs der bisherigen Flüchtlingszahlen zu erwarten, dass die Zahl der Flüchtlinge aus der Ukraine in den nächsten Wochen weiter deutlich ansteigt. Die zentrale daraus entstehende Herausforderung besteht darin, die für die Betreuung der Flüchtlinge notwendigen Voraussetzungen in den Bereichen Wohnen, Schule, Gesundheit und Arbeit sicherzustellen.
WIFO Research Briefs, 2022, (1), 11 pages
Online since: 20.01.2022 0:00
Die Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt gestaltete sich 2021 besser als noch im Frühjahr erwartet wurde, als angenommen wurde, dass das Vorkrisenniveau in der Beschäftigung erst 2022 erreicht werden würde. Tatsächlich wurde im Jahresdurchschnitt 2021 das Vorkrisenniveau bereits übertroffen. Dennoch gibt es weiterhin noch Aufholbedarf in den kontaktintensiven Branchen Beherbergungs- und Gaststättenwesen, im Bereich Verkehr und Lagerei, und hier insbesondere im Bereich Land- und Luftverkehr, Kunst, Unterhaltung und Erholung sowie in den persönlichen Dienstleistungen, aber auch bei den Reisebüros, wo das Vorkrisenniveau noch nicht wieder erreicht werden konnte. Für 2022 erwartet das WIFO, dass sich der Arbeitsmarkt weiter günstig entwickeln wird, obschon Unsicherheit nach wie vor in Hinblick auf die pandemische Entwicklung besteht.
WIFO Research Briefs, 2021, (15), 11 pages
Commissioned by: Federal Ministry of Education, Science and Research
Online since: 21.12.2021 0:00
Die Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie haben dazu geführt, dass Schulen in den meisten EU-Ländern (zum Teil) geschlossen wurden. Internationale Daten zu Schulschließungen zeigen, dass sich Österreich in der Anfangsphase der Pandemie ähnlich wie die meisten anderen untersuchten Länder verhielt. In der zweiten Phase zwischen September 2020 und Juni 2021 waren die Schulen jedoch vergleichsweise lange geschlossen, während andere Länder ohne weitere Schulschließungen durch die COVID-19-Pandemie kamen. Die internationale Literatur zu den Effekten von Schulschließungen zeigt mehrheitlich, dass Schulschließungen durch die COVID-19-Pandemie vor allem die jüngeren Schulkinder als auch die Gruppe der Schulkinder aus sozioökonomisch benachteiligten Haushalten besonders getroffen haben, sodass ein nachhaltiger Förderfokus auf diese Gruppen gelegt werden sollte. Für Österreich liegen bislang nur Befragungsbefunde zu den Auswirkungen von Schulschließungen vor. Nun gilt es, diese Erkenntnisse um standardisierte Leistungstests zu ergänzen, um das Förderstundenpaket gezielt und evidenzbasiert weiterzuentwickeln.
Julia Bock-Schappelwein, Christine Mayrhuber (WIFO), Andrea Egger-Subotitsch, Gabriele Schmied (abif)
Kombilohnmodelle europäischer Länder. Vergleich und Adaption während der COVID-19-Pandemie (Combined Wage Models of European Countries. Comparison and adaptation during the COVID-19 pandemic.)
Monographs, October 2021, 55 pages
Commissioned by: Public Employment Service Austria
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 16.11.2021 0:00
 
Kombilohnmodelle stellen neben Maßnahmen zur Unterstützung bei der Arbeitssuche und zur Qualifizierung ein Instrument der aktiven Arbeitsmarktpolitik dar, das darauf abzielt, mittels Lohnsubvention die Beschäftigungschancen von arbeitslosen Personen zu verbessern. Die Zielstellung in der Entwicklung und im Einsatz von Kombilohnmodellen sind durchaus vielfältig und reichen von der Anreizwirkung einer Beschäftigungsaufnahme im Niedriglohnsektor über eine Verbesserung der Beschäftigungschancen von Arbeitslosen (mit Vermittlungsschwierigkeiten) bis hin zu Lohnsubventionierungen für Unternehmen. Vor diesem Hintergrund geht die folgende Studie der Frage nach, wie Kombilohnmodelle in anderen europäischen Ländern ausgestaltet sind, um hieraus Anhaltspunkte abzuleiten, die als Diskussionsgrundlage für eine etwaige Anpassung des österreichischen Kombilohnmodells dienlich sein können.
Was lässt sich aus der Altersstruktur von Belegschaften für den Arbeitskräftebedarf der Zukunft ableiten?. Eine Altersstrukturanalyse österreichischer Unternehmen (Modul 2) (What Can be Deduced from the Age Structure of Workforces for Future Labour Demand?. An Age Structure Analysis of Austrian Companies (Module 2))
Monographs, October 2021, 72 pages
Commissioned by: Vienna Chamber of Labour – Austrian Economic Chamber – Austrian Federation of Trade Unions – Austrian Chamber of Agriculture
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 28.01.2022 0:00
 
Die vorliegende Studie beleuchtet den Veränderungsprozess in der Alterszusammensetzung der unselbständig Beschäftigten in Österreich im Zeitverlauf sowie spezifische Merkmalausprägungen zur Altersstruktur der Beschäftigten auf betrieblicher Ebene. Aus diesem Perspektivenmix werden Hinweise auf die Schwerpunkte in der Alterszusammensetzung in betrieblichen Belegschaften dargestellt, Auffälligkeiten angezeigt bzw. vorausschauend abgeleitet, wo aufgrund der gegenwärtigen Altersstruktur der Beschäftigung potentieller Handlungsbedarf mit Blick auf den Arbeitskräftebedarf in den nächsten Jahren entstehen wird.
Die COVID-19-Pandemie und Schule. Eine bildungsökonomische Kurzanalyse (The COVID-19 Pandemic and School. A Brief Analysis of the Economics of Education)
Monographs, September 2021, 42 pages
Commissioned by: Federal Ministry of Education, Science and Research
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 16.12.2021 0:00
 
Die empirische Bildungsökonomie zeigt einen stark positiven Effekt von Bildung auf den Wohlstand von Individuen und Gesellschaften. Diese Studie zeigt, dass die Schulschließungen durch die COVID-19-Pandemie vor allem die jüngeren Schulkinder als auch die Gruppe der Schulkinder aus sozioökonomisch benachteiligten Haushalten besonders getroffen hat, sodass aus bildungsökonomischer Sicht ein nachhaltiger Förderfokus auf diese Gruppen gelegt werden sollte. Internationale Daten zu Schulschließungen zeigen, dass sich Österreich in der Anfangsphase der Pandemie ähnlich wie die meisten anderen untersuchten Länder verhielt. In der zweiten Phase zwischen September 2020 und Juni 2021 waren die Schulen jedoch vergleichsweise lange geschlossen, während andere Länder ohne weitere Schulschließungen durch die COVID-19-Pandemie kamen. Bislang liegen für Österreich nur Befragungsbefunde zu den Auswirkungen von Schulschließungen vor. Nun gilt es, diese Erkenntnisse, um standardisierte Leistungstests zu ergänzen, die Hinweise zur Lernentwicklung während der COVID-19-Pandemie liefern und kausale Schlüsse zulassen.
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Tamara Fellinger

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