Search for publicationsAdvanced search

WIFO publications: Julia Bachtrögler-Unger (55 hits)

The Economy in the Austrian Federal Provinces, 2022, (1), 70 pages
Online since: 31.08.2022 0:00
 
Die regionalen konjunkturellen Verläufe waren im I. Quartal 2022 maßgeblich von den pandemiebedingten wirtschaftlichen Verwerfungen des Vorjahres geprägt. Es zeigte sich daher besonders in den tourismusintensiven Bundesländern eine kräftige Aufholdynamik. Das wieder aufhellende konjunkturelle Umfeld äußert sich mit Zuwächsen in der Beschäftigung sowie Rückgängen in der Zahl der Arbeitslosen auf den regionalen Arbeitsmärkten.
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(6), pp.391-409
Online since: 05.07.2022 0:00
 
Österreichs Wirtschaft erholte sich 2021 spürbar von der COVID-19-Krise, wobei der Aufschwung in allen Bundesländern zu beobachten war. Dennoch beeinflussten die Nachwirkungen der Krise weiterhin das regionale Konjunkturbild: Die beiden tourismusintensivsten Bundesländer Tirol und Salzburg hinkten den anderen Bundesländern im Wachstum hinterher. Vom Aufschwung profitierten alle Wirtschaftsbereiche mit Ausnahme der Beherbergung und Gastronomie, sodass die Beschäftigung rasch wieder das Vorkrisenniveau erreichte – nur in Tirol, Salzburg und Vorarlberg war dies 2021 noch nicht der Fall.
The Economy in the Austrian Federal Provinces, 2022, 81 pages
Online since: 22.06.2022 0:00
 
Die regionalen konjunkturellen Verläufe waren im IV. Quartal 2021 weiterhin von starken Aufholprozessen aufgrund der wirtschaftlichen Verwerfungen im Vorjahr geprägt. Die allgemein positive konjunkturelle Entwicklung zeigt sich auch auf den regionalen Arbeitsmärkten, was sich in steigenden Beschäftigungszahlen sowie sinkender Arbeitslosigkeit widerspiegelt.
Monographs, June 2022, 100 pages
Commissioned by: The Vienna City Administration – Economic Chamber: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 19.10.2022 0:00
 
Die Erholung der Wiener Wirtschaft von der COVID-19-Krise war 2021 trotz neuerlicher pandemiebedingter Einschränkungen der Geschäftstätigkeit im Frühjahr und zu Jahresende äußerst kräftig. Strukturelle Vorteile aus der Erholung des internationalen Dienstleistungshandels und aus Rebound-Effekten in konsumorientierten Tertiärbereichen ließen ein Wachstum von real +5,3% zu, was trotz negativer Basiseffekte einen Wachstumsvorsprung von 0,9 Prozentpunkten gegenüber Österreich bedeutete. Damit expandierte auch die Beschäftigung in Wien mit +3,2% deutlich rascher als in Österreich (+2,5%), die Arbeitslosenquote ging um 2,4 Prozentpunkte auf 12,7% zurück. 2022 dürfte sich der Wachstumspfad der Wiener Wirtschaft aufgrund der Konsequenzen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine auf +3,7% (Österreich +4,0%) abflachen. Ein Beschäftigungsanstieg von noch +2,0% könnte dennoch ausreichen, um die Wiener Arbeitslosenquote auf 11,3% und damit unter das Vorkrisenniveau zurückzuführen.
Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit, Liquiditätsengpässe und die Wirkung von Preisanstiegen in der vierten COVID-19-Welle. Ergebnisse der siebten Sonderbefragung zur COVID-19-Krise im Rahmen des WIFO-Konjunkturtests vom Februar 2022 (Business Activity Impairments, Liquidity Shortages and the Effect of Price Increases in the Fourth COVID-19 Wave. Results of the Seventh Special Survey on the COVID-19 Crisis as Part of the WIFO-Konjunkturtest of February 2022)
WIFO-Konjunkturtest Sonderausgabe, 2022, (1), 32 pages
Commissioned by: European Commission
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Economic and Social Science Computing Center
Online since: 11.03.2022 0:00
Die vierte Welle der COVID-19-Pandemie brachte große Herausforderung mit sich: Rund 81% der befragten Unternehmen meldeten Beeinträchtigungen der Geschäftstätigkeit in den letzten drei Monaten, wobei Lieferengpässe und Schwierigkeiten Beschäftigte zu finden am häufigsten genannt wurden. Die Liquiditätseinschätzungen haben sich im Vergleich zum August 2021 unwesentlich verändert. Für das Frühjahr 2022 erwarteten die meisten Unternehmen (77%) weiterhin Beschränkungen: insbesondere Lieferengpässe und Schwierigkeiten Beschäftigte zu finden wurden genannt. Lieferengpässe und Preisanstiege führten bei der Mehrheit von Unternehmen zu einer Reduktion der Gewinnmargen. Viele Unternehmen haben wegen der Erhöhung der Vorleistungs-, der Energiepreise und der Kollektivvertragslöhne ihre Verkaufspreise angehoben. Unternehmen, die ihre Verkaufspreise nicht erhöht haben, nannten vor allem den Wettbewerbsdruck als Grund die Preisanhebung nicht durchgeführt zu haben.
The results of the January WIFO-Konjunkturtest (business cycle survey) show a decline in economic momentum on a quarterly basis. However, in all sectors except retail trade, economic indicators remained at confident levels. Due to the easing of health policy restrictions in January, the WIFO-Konjunkturampel (economic traffic light) jumped to green. Business uncertainty remains high. Capacity utilisation fell in the service sectors but remained high overall. As in the previous quarter, the "shortage of labour force" was mentioned as the most important obstacle to business activity. In manufacturing, construction and retailing, shortages of materials and inputs continue to hamper business activity.
Kräftige Erholung im europäischen Bauwesen. Euroconstruct-Prognose bis 2024 (Dynamic Recovery in European Construction. Euroconstruct Forecast until 2024)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(2), pp.95-105
Online since: 03.03.2022 0:00
 
Das europäische Bauwesen schrumpfte im Krisenjahr 2020 deutlich, wenngleich die Verluste geringer ausfielen als noch Anfang 2021 erwartet. Wie sich zeigte, war das Bauwesen im Vergleich zur Gesamtwirtschaft weniger stark von der COVID-19-Krise betroffen und erholte sich deutlich rascher. Bereits 2021 wurde das Bauvolumen in den 19 Euroconstruct-Ländern wieder deutlich ausgeweitet (+5,6%) und erreichte zum Jahresende 1.740 Mrd. €, womit die Bauproduktion schon im ersten Jahr nach Ausbruch der COVID-19-Pandemie das Niveau des Vorkrisenjahres 2019 übertraf. Der Aufschwung im Bauwesen dürfte, wenn auch mit abnehmender Dynamik, über den gesamten Prognosezeitraum bis 2024 anhalten. Ab 2022 dürfte dabei insbesondere der Tiefbau Wachstumsimpulse liefern. Im Vergleich zum Durchschnitt der Euroconstruct-Länder war das Wachstum der Bauwirtschaft in Österreich 2021 relativ schwach (+5,4%). Allerdings war die österreichische Bauproduktion 2020 im internationalen Vergleich unterdurchschnittlich eingebrochen. Am stärksten nahm 2021 die Bautätigkeit im sonstigen Hochbau zu (z. B. Industrie , Büro , Geschäftsgebäude); hier kam es nach dem Einbruch des Vorjahres (–8,6%) zu einem spürbaren Aufholeffekt (+8,0%), wenngleich das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht wurde. Aber auch die krisenresistenteren Bereiche Tiefbau und Wohnbau profitierten von der dynamischen Entwicklung und der gemäß WIFO-Konjunkturtest optimistischen Stimmung in der Bauwirtschaft.
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(2), pp.83-93
Online since: 03.03.2022 0:00
 
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Jänner zeigen im Quartalsvergleich eine Abschwächung der Konjunkturdynamik. Die Konjunkturindikatoren blieben jedoch in allen Sektoren bis auf den Einzelhandel im positiven Bereich. Die WIFO-Konjunkturampel sprang aufgrund der Lockerung der behördlichen COVID-19-Maßnahmen im Jänner auf Grün. Die unternehmerische Unsicherheit lag zuletzt weiter auf hohem Niveau. Die Kapazitätsauslastung sank in den Dienstleistungsbranchen, blieb aber dennoch in allen Sektoren hoch. Als wichtigstes Hemmnis der Geschäftstätigkeit wurde wie im Vorquartal der "Mangel an Arbeitskräften" genannt. In der Sachgütererzeugung, der Bauwirtschaft und im Einzelhandel hemmte die Knappheit an Material und Vorprodukten weiter die Geschäftstätigkeit.
Konjunkturerwartungen werden zuversichtlicher. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Februar 2022 (Economic Expectations Become More Confident. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of February 2022)
WIFO Business Cycle Survey, 2022, (2), 14 pages
Commissioned by: European Commission
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Economic and Social Science Computing Center
Online since: 25.02.2022 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests zeigen für Februar eine Verbesserung der Stimmung unter den österreichischen Unternehmen. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 15,8 Punkten (saisonbereinigt) 2,9 Punkte über dem Wert des Vormonats (13,0 Punkte). Die im Februar noch bestehenden Einschränkungsmaßnahmen, Lieferengpässe und der Energiepreisanstieg dämpften zwar den Anstieg der aktuellen Lageeinschätzungen, die Unternehmen blicken aber optimistischer auf die nächsten Monate und erwarten eine Verbesserung der Konjunkturdynamik.
Konjunkturbeurteilungen stabilisieren sich. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Jänner 2022 (Economic Assessments Stabilise. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of January 2022)
WIFO Business Cycle Survey, 2022, (1), 12 pages
Commissioned by: European Commission
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Economic and Social Science Computing Center
Online since: 28.01.2022 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests zeigen für den Jänner eine Stabilisierung. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 12,9 Punkten (saisonbereinigt) 1,3 Punkte über dem Wert des Vormonats (11,7 Punkte). Dieser Effekt ist zum großen Teil auf die Rücknahme der drastischen Einschränkungsmaßnahmen Mitte Dezember zurückzuführen. Indexverbesserungen waren vorwiegend in Branchen zu verzeichnen, die im Vormonat durch die Einschränkungsmaßnahmen besonders betroffen waren. Wegen der weiterhin bestehenden Einschränkungsmaßnahmen, Lieferengpässe und der Unsicherheit bezüglich der Auswirkungen der Omikron-Welle, sind die Unternehmen vorsichtig und erwarten eine etwas schwächere Konjunkturdynamik.
Mehr

Contact persons

 

Tamara Fellinger

Activities: Publications, website, subscriptions

Tatjana Weber

Activities: Publications, website, subscriptions