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WIFO publications: Michael Peneder (156 hits)

Besteuerung von Zufallsgewinnen. Konzeptionelle Überlegungen und Herausforderungen, europäische Initiativen und Implikationen für Österreich (Taxation of Windfall Profits. Conceptional Considerations and Challenges, European Initiatives and Implications for Austria)
WIFO Research Briefs, 2022, (20), 15 pages
Online since: 08.09.2022 9:00
Häufig sind krisenhafte Ereignisse für bestimmte Sektoren mit Zufallsgewinnen verbunden. In der aktuellen Energiekrise verzeichnen insbesondere manche Stromerzeuger im Vergleich zur Vorkrisenzeit zusätzliche Gewinne. Aktuell wird über die Einführung einer Zufallsgewinnsteuer diskutiert, um die betroffenen Unternehmen oder Sektoren an der Finanzierung der Krisenkosten zu beteiligen. Sieben EU-Länder haben bereits eine Zufallsgewinnsteuer implementiert oder planen deren Einführung. In Österreich rechtfertigt der vergleichsweise geringe Anteil, der von Zufallsgewinnen an österreichischen Energieversorgungsunternehmen den privaten Investorinnen und Investoren verbleibt, die Einführung einer Zufallsgewinnsteuer nicht. Zudem bleibt aus standortpolitischer Sicht eine ad hoc eingeführte Zufallsgewinnsteuer problematisch. Eine Stromkostenbremse mit einer Preisobergrenze für ein definiertes Grundkontingent des Stromverbrauchs scheint daher die klügere Maßnahme zu sein, vorausgesetzt, dass die Energieversorgungsunternehmen bloß die aktuellen Beschaffungs- oder Produktionskosten (mit kalkulatorischem Gewinnaufschlag) ersetzt bekommen.
Andreas Reinstaller, Ina Meyer, Michael Peneder
Transformation zur Kreislaufwirtschaft. Leistungsfähigkeit, industrie- und FTI-politische Förderung (Transformation to a Circular Economy. Performance, Industrial and RTI Policy Support)
Monographs, August 2022, 63 pages
Mitarbeit: Jürgen Janger
Commissioned by: Austrian Council for Research and Technology Development
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 02.09.2022 0:00
 
Die vorliegende Kurzstudie bietet Evidenz zu technologischen Entwicklungen in Österreich, die die Transformation zur Kreislaufwirtschaft unterstützen. Derartige Tätigkeiten spielen im österreichischen Innovationssystem – unter Berücksichtigung wichtiger Einschränkungen bei der Messung – sowohl in absoluten als auch in anteilsmäßigen Zahlen nur eine untergeordnete Rolle. Trotzdem sind technologisch und kommerziell relevante Entwicklungstätigkeiten zu beobachten. Eine Fallstudie zur Etablierung von Kreislaufwertschöpfungsketten im Bereich der Lithium-Ionen-Batterien zeigt die Bedeutung umfassender wirtschaftlicher, sozialer und FTI-politischer Ansätze, die für eine Transformation hin zu einer Kreislaufwirtschaft notwendig sind. In dem erforderlichen "whole of government"-Ansatz kann der Rat für Forschung und Technologieentwicklung eine wichtige Koordinationsrolle übernehmen.
Industriekonjunktur trotzt Lieferengpässen und kräftigem Preisauftrieb. Entwicklung von Warenproduktion, Außenhandel und Investitionen im Jahr 2021 (Industrial Activity Defies Supply Bottlenecks and Strong Price Increases. Development of Manufacturing, Foreign Trade and Investments in 2021)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(5), pp.325-339
Online since: 02.06.2022 0:00
 
Der österreichische Warenaußenhandel entwickelte sich 2021 weitgehend unbeeinflusst vom Infektionsgeschehen und den behördlichen Maßnahmen zur Eindämmung der COVID 19 Pandemie. Exporte wie Importe expandierten kräftig, Materialengpässe und Lieferverzögerungen dämpften jedoch das Wachstum in der zweiten Jahreshälfte. Der hohe Preisanstieg bei Rohstoffen und Energie verschlechterte das preisliche Austauschverhältnis im Warenhandel deutlich und belastete ebenso wie Nachfrageverschiebungen zu importintensiven langlebigen Konsumgütern und pharmazeutischen Waren die Handelsbilanz. Die Industriekonjunktur entwickelte sich ab März sehr dynamisch, die Kapazitätsauslastung stieg deutlich an. Infolge der Verwerfungen im internationalen Containertransport wurden Lieferengpässe im Jahresverlauf zum wichtigsten Produktionshemmnis der österreichischen Sachgüterproduzenten. Sie bremsten die günstige Industriekonjunktur, brachten sie aber nicht zum Erliegen. Die Investitionstätigkeit erholte sich 2021. Die einzelnen Teilbereiche entwickelten sich robust, sowohl die Ausrüstungsinvestitionen als auch die Investitionen in immaterielle Anlagegüter wurden ausgeweitet. Das Vorkrisenniveau der Investitionen insgesamt wurde 2021 jedoch noch nicht erreicht.
Österreichs Standortqualität im Executive Opinion Survey 2021 (Austria's Quality as a Business Location in the Executive Opinion Survey 2021)
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(3), pp.185-196
Online since: 04.04.2022 0:00
 
Der Executive Opinion Survey (EOS) ist eine internationale Umfrage des World Economic Forum zur Standortqualität. In Österreich wurde sie in Zusammenarbeit mit dem WIFO zuletzt von Ende April bis Ende Juni 2021 durchgeführt. Dieser Beitrag fasst die wichtigsten Ergebnisse entlang von vier Dimensionen zusammen: öffentliche Institutionen, öffentliche Güter, Märkte und Unternehmen. Zur Positionsbestimmung werden die Ergebnisse für Österreich mit den Durchschnittswerten dreier Ländergruppen verglichen, die für Österreich besonders relevant sind. Österreich erweist sich insgesamt als attraktiver Standort, bleibt aber bei zahlreichen Indikatoren hinter dem Durchschnitt einer Vergleichsgruppe kleiner offener Volkswirtschaften in der EU zurück.
The WIFO radar of competitiveness measures the performance of Austria using 24 selected indicators related to economic, social and ecological goals: taking the average across all indicators, Austria has improved somewhat relative to the previous year's ranks and is now directly behind the top third of the European countries compared. Austria achieves high percentile ranks in terms of per capita income, regional distribution and foreign trade. In the dimensions "social living conditions" and "use of natural resources", however, it is only in the European midfield.
WIFO-Monatsberichte, 2021, 94(12), pp.869-881
Online since: 22.12.2021 0:00
 
Das WIFO-Radar der Wettbewerbsfähigkeit erfasst die Leistungsfähigkeit des Standortes Österreich unter Berücksichtigung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Zielgrößen. Im Durchschnitt über 24 Indikatoren konnte Österreich seine relative Position gegenüber dem Vorjahr etwas verbessern und lag zuletzt unmittelbar hinter dem oberen Drittel der europäischen Vergleichsländer. Hohe Prozentränge erzielt Österreich in Bezug auf die Pro-Kopf-Einkommen, die regionale Verteilung und den Außenhandel. In den Dimensionen "soziale Lebensverhältnisse" und "Einsatz natürlicher Ressourcen" liegt Österreich dagegen nur im europäischen Mittelfeld.
Michael Peneder (WIFO), Catherine Prettner (ST.AT)
Die Produktivität österreichischer Unternehmen von 2008 bis 2018 (Productivity of Austrian Companies from 2008 to 2018)
WIFO Research Briefs, 2021, (11), 6 pages
Commissioned by: Federal Ministry for Digital and Economic Affairs
Online since: 28.10.2021 9:00
Dieser Beitrag fasst die Ergebnisse einer Studie über die Entwicklung der Arbeits- und Multifaktorproduktivität in österreichischen Unternehmen im Zeitraum von 2008 bis 2018 zusammen. Er basiert auf mikroaggregierten Unternehmensdaten, die in Zusammenarbeit mit dem OECD-Projekt "Multiprod 2.0" erhoben und ausgewertet wurden. Sie bestätigen sowohl eine große Heterogenität zwischen den Unternehmen als auch zahlreiche systematische Unterschiede. Beispiele für relevante Einflussfaktoren, die je nach Wirtschaftszweig unterschiedlich wirken, sind Größenvorteile in der Produktion, ein höheres durchschnittliches Produktivitätswachstum junger Unternehmen oder die Reallokation von Produktionsanteilen. So trägt beispielsweise die Umverteilung von Produktionsanteilen zugunsten der produktivsten Unternehmen dazu bei, dass die Unternehmen an der Spitze der Produktivitätsverteilung mit Abstand die meisten neuen Arbeitsplätze schaffen. Insgesamt unterstreichen die empirischen Ergebnisse die Bedeutung von Strukturwandel und offenen Märkten, die jungen und besonders produktiven Unternehmen Wachstumschancen bieten.
Michael Peneder (WIFO), Catherine Prettner (ST.AT)
Entwicklung der Produktivität österreichischer Unternehmen von 2008 bis 2018. Auswertung von Mikrodaten für Österreich im Rahmen von Multiprod 2.0 (Development of Productivity of Austrian Companies from 2008 to 2018. Evaluation of Microdata for Austria in the Framework of Multiprod 2.0)
Monographs, October 2021, 51 pages
Commissioned by: Federal Ministry for Digital and Economic Affairs
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 28.10.2021 9:00
 
In Zusammenarbeit mit dem OECD-Projekt "Multiprod 2.0" und der Statistik Austria analysiert dieser Bericht die Entwicklung der Arbeits- und Multifaktorproduktivität in österreichischen Unternehmen. Er basiert auf mikroaggregierten Daten von 2008 bis 2018, die sowohl eine große Heterogenität zwischen einzelnen Unternehmen als auch zahlreiche systematische Unterschiede, Einflussfaktoren und Auswirkungen aufzeigen. Beispiele sind Skaleneffekte in der Produktion, ein höheres durchschnittliches Produktivitätswachstum junger Unternehmen oder die Reallokation von Produktionsanteilen zugunsten von Unternehmen mit einer höheren Produktivität. Diese Umschichtung von Produktionsanteilen trägt auch dazu bei, dass die Unternehmen an der Spitze der Produktivitätsverteilung mit Abstand die meisten neuen Arbeitsplätze schaffen.
Wolfgang Polt (Joanneum Research), Michael Peneder (WIFO), Erich Prem (eutema GmbH)
Neue europäische Industrie-, Innovations- und Technologiepolitik (NIIT). Eine Diskussion zentraler Aspekte mit Blick auf Österreich (New Industrial, Innovation and Technology Policy (NIIT). A Discussion of Central Aspects Focusing on Austria)
Commissioned by: Joanneum Research Forschungsgesellschaft mbH
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 06.09.2021 0:00
Um sich dauerhaft als eigenständiges Politikfeld zu bewähren, muss die Neue Industrie-, Innovations- und Technologiepolitik (NIIT) nicht nur alte Fehler vermeiden, sondern sich konsequent über ihren Beitrag zur Lösung der großen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Herausforderungen definieren. Einer kritischen Analyse der Entwicklung der europäischen Industriepolitik folgen daher die Ergebnisse von Workshops mit Stakeholdern zu drei ausgewählten Schwerpunkten: 1. Veränderungen des europäischen Beihilferechts im Kontext der "Important Projects of Common European Interest" (IPCEI), 2. eine industriepolitische Einschätzung der CO2-Grenzausgleichsmechanismen, sowie 3. Fragen der digitalen und technologischen Souveränität.
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Tamara Fellinger

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Tatjana Weber

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