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WIFO publications: Gerhard Streicher (154 hits)

The Economy in the Austrian Federal Provinces, 2022, (2), 70 pages
Online since: 29.11.2022 0:00
 
Im Sommer 2022 erfuhr die wirtschaftliche Konjunktur in Österreich kräftige wirtschaftliche Impulse, welche auf einer breiten sektoralen Basis beruhten. Zum Teil basiert die kräftige Konjunktur auf Aufholeffekten infolge der massiven konjunkturellen Verwerfungen in der COVID-19-Pandemie. Dies trifft insbesondere auf den Tourismusbereich zu, wo sich die Anzahl der Nächtigungen im Sommer 2022 gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelte. Das Vorkrisenniveau in Österreich ist hier insgesamt jedoch noch nicht ganz erreicht. Am aktuellen Rand ist jedoch eine deutliche Abschwächung der Konjunktur zu erkennen.
Monographs, September 2022, 67 pages, https://data-science.wifo.ac.at/effekte-universitaeten/
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Commissioned by: Universities Austria
Online since: 27.09.2022 11:00
 
Universitäten sind zentrale Institutionen in wissensbasierten Gesellschaften. Ihre Aktivitäten ziehen vielfältige wirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte nach sich. Die vorliegende Studie aktualisiert universitäre Effekte für Innovation, Arbeitsmarkt und Wirtschaft auf Basis der vorangegangenen WIFO-Studie aus dem Jahr 2017. Schon die Steuereinnahmen, die sich aus dem Betrieb der Universitäten ergeben – etwa durch Personalausgaben – sind kurz- bis mittelfristig höher als die Bundesmittel für Universitäten. Die Betriebseffekte der Universitäten sind jedoch als Spitze eines Eisbergs zu betrachten: Die wirklich wesentlichen Effekte wie die langfristigen Produktivitätseffekte über Wissensproduktion und -vermittlung entstehen zusätzlich zu den Betriebseffekten, lassen also den Ertrag öffentlicher Mittel noch viel deutlicher in den positiven Bereich ansteigen.
The Economy in the Austrian Federal Provinces, 2022, (1), 70 pages
Online since: 31.08.2022 0:00
 
Die regionalen konjunkturellen Verläufe waren im I. Quartal 2022 maßgeblich von den pandemiebedingten wirtschaftlichen Verwerfungen des Vorjahres geprägt. Es zeigte sich daher besonders in den tourismusintensiven Bundesländern eine kräftige Aufholdynamik. Das wieder aufhellende konjunkturelle Umfeld äußert sich mit Zuwächsen in der Beschäftigung sowie Rückgängen in der Zahl der Arbeitslosen auf den regionalen Arbeitsmärkten.
Bettina Meinhart, Franz Sinabell, Josef Baumgartner, Elisabeth Christen, Mark Sommer, Gerhard Streicher (WIFO), Andreas Windsperger, Bernhard Windsperger (Institut für Industrielle Ökologie (IIÖ)), Friedrich Kapusta, Sonja Starnberger (Energy Institute for Businesses), Peter Luptáčik (IWI)
Evaluierung besonderer Härtefälle gemäß Nationalem Emissionszertifikatehandelsgesetz (Evaluation of Special Hardship Cases According to the National Emission Allowance Trading Act)
Monographs, July 2022, 87 pages
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Institut für Industrielle Ökologie (IIÖ)
Commissioned by: Federal Ministry of Finance – Federal Ministry of Climate Action, Environment, Energy, Mobility, Innovation and Technology
Online since: 02.11.2022 0:00
 
Mit dem Nationalen Emissionszertifikatehandelsgesetz (NEHG 2022) wird in Österreich im Jahr 2022 eine CO2-Abgabe eingeführt, die auf fossile Brennstoffverbräuche außerhalb des geltenden Anwendungsbereichs des EU-Emissionshandelssystems (EU-ETS) eingehoben wird. Sie wird ausgehend von 30 € im Jahr 2022 schließlich 55 € je t CO2 im Jahr 2025 betragen. Zur Abfederung von besonderen wirtschaftlichen Mehrbelastungen sieht das NEHG 2022 Ausgleichsmaßnahmen vor. Eine davon bezieht sich auf eine in Anlage 2 des Gesetzes enthaltene Liste von Wirtschaftszweigen, die zur Vermeidung von Carbon Leakage und zur Erhaltung der Wettbewerbsfähigkeit, Entlastungen beantragen können. Eine weitere Ausgleichsmaßnahme zielt auf die Vermeidung von "besonderen Härtefällen" ab. Derartige Härtefälle sind Unternehmen, deren Energieaufwand für fossile Energieträger am Gesamtaufwand bzw. deren CO2-Abgabenlast im Verhältnis zur Wertschöpfung im Gesetz vorgesehene Grenzwerte überschreiten. Die vorliegende Evaluierung untersucht, in welchen Branchen solche besonderen Härtefälle zu erwarten sind. Dazu wurden quantitative und qualitative Methoden eingesetzt und Prognosen zur Energiepreisentwicklung bis 2025 erstellt.
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(6), pp.391-409
Online since: 05.07.2022 0:00
 
Österreichs Wirtschaft erholte sich 2021 spürbar von der COVID-19-Krise, wobei der Aufschwung in allen Bundesländern zu beobachten war. Dennoch beeinflussten die Nachwirkungen der Krise weiterhin das regionale Konjunkturbild: Die beiden tourismusintensivsten Bundesländer Tirol und Salzburg hinkten den anderen Bundesländern im Wachstum hinterher. Vom Aufschwung profitierten alle Wirtschaftsbereiche mit Ausnahme der Beherbergung und Gastronomie, sodass die Beschäftigung rasch wieder das Vorkrisenniveau erreichte – nur in Tirol, Salzburg und Vorarlberg war dies 2021 noch nicht der Fall.
The Economy in the Austrian Federal Provinces, 2022, 81 pages
Online since: 22.06.2022 0:00
 
Die regionalen konjunkturellen Verläufe waren im IV. Quartal 2021 weiterhin von starken Aufholprozessen aufgrund der wirtschaftlichen Verwerfungen im Vorjahr geprägt. Die allgemein positive konjunkturelle Entwicklung zeigt sich auch auf den regionalen Arbeitsmärkten, was sich in steigenden Beschäftigungszahlen sowie sinkender Arbeitslosigkeit widerspiegelt.
Monographs, June 2022, 100 pages
Commissioned by: The Vienna City Administration – Economic Chamber: Vienna
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 19.10.2022 0:00
 
Die Erholung der Wiener Wirtschaft von der COVID-19-Krise war 2021 trotz neuerlicher pandemiebedingter Einschränkungen der Geschäftstätigkeit im Frühjahr und zu Jahresende äußerst kräftig. Strukturelle Vorteile aus der Erholung des internationalen Dienstleistungshandels und aus Rebound-Effekten in konsumorientierten Tertiärbereichen ließen ein Wachstum von real +5,3% zu, was trotz negativer Basiseffekte einen Wachstumsvorsprung von 0,9 Prozentpunkten gegenüber Österreich bedeutete. Damit expandierte auch die Beschäftigung in Wien mit +3,2% deutlich rascher als in Österreich (+2,5%), die Arbeitslosenquote ging um 2,4 Prozentpunkte auf 12,7% zurück. 2022 dürfte sich der Wachstumspfad der Wiener Wirtschaft aufgrund der Konsequenzen des russischen Angriffskrieges auf die Ukraine auf +3,7% (Österreich +4,0%) abflachen. Ein Beschäftigungsanstieg von noch +2,0% könnte dennoch ausreichen, um die Wiener Arbeitslosenquote auf 11,3% und damit unter das Vorkrisenniveau zurückzuführen.
Oliver Fritz, Anna Burton, Sabine Ehn-Fragner, Gerhard Streicher (WIFO), Peter Laimer, Ines Orsolic, Jürgen Weiß (ST.AT)
Auswirkungen von COVID-19 auf die österreichische Tourismus- und Freizeitwirtschaft im Jahr 2021 (Impact of COVID-19 on the Austrian Tourism and Leisure Industry in 2021)
Monographs, April 2022, 36 pages
Commissioned by: Federal Ministry of Agriculture, Regions and Tourism
Study by: Austrian Institute of Economic Research – Statistics Austria
Online since: 23.06.2022 9:00
 
Nach Schätzungen auf Basis des Konzeptes des Tourismus-Satellitenkontos waren die Tourismusausgaben in- und ausländischer Gäste in Österreich 2021 mit 20,8 Mrd. € um 2,4% geringer als 2020 (–45,2% gegen 2019). Die resultierenden direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte beliefen sich auf 16,6 Mrd. € (–2,5% gegenüber 2020 bzw. –45,1% zu 2019), deren Beitrag zum BIP damit auf 4,1%. Mit rund 215.900 Erwerbstätigen (Vollzeitäquivalente) waren der Tourismuswirtschaft 2021 direkt und indirekt schätzungsweise 5,5% der bundesweiten Gesamtbeschäftigung zurechenbar. Der Reiseverkehrssaldo laut Zahlungsbilanz erreichte 2021 seinen Tiefstwert (+3,6 Mrd. €, Höchststand 2019 +10,6 Mrd. €; Verluste seit 2019: Exporte –52,1%, Importe –40,3%; nominell, einschließlich internationaler Personentransport). Der Marktanteil Österreichs an den nominellen Tourismusexporten von 32 europäischen Ländern schrumpfte 2021 ersten Schätzungen zufolge auf 3,3% (2020: 6,2%), das bedeutete einen Verlust von sieben Plätzen im Ranking auf aktuell Platz 13. Der nichttouristische Freizeitkonsum der inländischen Bevölkerung belief sich 2021 schätzungsweise auf 37,1 Mrd. € (+3,7% im Vergleich zu 2020, –11,9% zu 2019). Daraus resultierten direkt und indirekt 25,0 Mrd. € an Wertschöpfung (+4,0% gegenüber 2020 bzw. –15,2% zu 2019) mit einem BIP-Beitrag von 6,2% (2019: 7,4%) und rund 275.100 Erwerbstätige zu Vollzeitäquivalenten (7,0% der Gesamtbeschäftigung; 2019: 7,8%).
The Economy in the Austrian Federal Provinces, 2022, 70 pages
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 23.02.2022 9:00
 
Die wirtschaftliche Entwicklung der österreichischen Bundesländer stand im III. Quartal 2021 weiterhin im Zeichen einer kräftigen nationalen wie internationalen Erholung. Die konjunkturellen Aufholprozesse betreffen alle Bundesländer gleichermaßen und fußen auf einer breiten sektoralen Basis. Die aufhellende wirtschaftliche Entwicklung sorgt auch für Entspannung auf dem Arbeitsmarkt, was sich in steigenden Beschäftigungszahlen sowie sinkender Arbeitslosigkeit widerspiegelt.
Monographs, February 2022, 57 pages
Commissioned by: Federal Ministry of Climate Action, Environment, Energy, Mobility, Innovation and Technology
Study by: Austrian Institute of Economic Research
Online since: 07.02.2022 0:00
 
Die Transformation der Wirtschaft in Richtung Klimaneutralität und Nachhaltigkeit hat weitreichende Folgewirkungen auf Gütermärkte, Arbeitsmärkte und das Leben der Menschen. Im Zuge des "Just-Transition"-Prozesses geht es darum, mit Beteiligten und Betroffenen soziale Auswirkungen von strukturellen Veränderungen auf betroffene Gruppen – Länder, Regionen, Industrien, Arbeitskräfte sowie Konsumenten und Konsumentinnen – zu identifizieren und auszuarbeiten wie dieser Prozess der Veränderung gerecht gestaltet werden kann. In dem vorliegenden Bericht werden wissenschaftliche Grundlagen für diesen Prozess erarbeitet. Die ökonomische Literatur mit Schwerpunkt Österreich wird im Hinblick auf die genannten Fragestellungen ausgewertet. Ergebnisse einer Input-Output-Analyse und eines Workshops, an dem Expertinnen und Experten aus Umwelt- und Arbeitsmarktpolitik teilnahmen, zeigen die sektorale Betroffenheit in ihrem regionalen Kontext. Auf diese Weise können Maßnahmen zur Gestaltung des "Just-Transition"-Prozesses evidenzbasiert entwickelt werden.
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Tamara Fellinger

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Tatjana Weber

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