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Further publications: Margit Schratzenstaller-Altzinger (125 hits)

Journal of Economic Surveys, 2022, 36 pages, pp.1-36, https://doi.org/10.1111/joes.12531
Commissioned by: European Commission
Study by: Austrian Institute of Economic Research – ECORYS Holding BV
In view of the challenges posed by climate change and the increasingly ambitious climate targets around the world, the search for effective climate policy instruments is gaining momentum. Carbon pricing, for example, in the form of a carbon tax, and its effects are therefore attracting increasing attention in academic as well as policy discussions. We review the empirical effects of carbon taxes with regard to several impact dimensions commonly studied in the literature: environmental effectiveness, macroeconomic effects, impacts on competitiveness and innovation, distributional implications, and public acceptance. An increasing body of empirical studies shows that carbon taxes can effectively reduce carbon emissions or at least dampen their growth while not negatively affecting economic growth, employment, and competitiveness. The existing empirical evidence suggests that the distributional impact of carbon taxes depends on the type of energy use and the indicators to capture distributional effects, as well as on household characteristics. Lump-sum transfers are shown to be better suited to mitigate regressive effects for lower incomes, while higher incomes benefit more from a reduction of labour taxes. Public acceptance of carbon taxes can be increased by providing public information, avoiding negative distributional effects, and channelling part of the revenues into "environmental projects".
Mitte 2022 wird in Österreich im Rahmen der "ökosozialen Steuerreform" mit der Bepreisung von CO2 ein neues Werkzeug im Mix der klimapolitischen Instrumente verfügbar. Österreich folgt mit dieser Bepreisung von Treibhausgasen einer sowohl in Europa als auch global immer stärker werdenden Tendenz. Dieses Instrument soll Anreize für die Restrukturierung des Wirtschafts- und Lebensstils setzen, die nicht nur den Klimawandel eindämmen hilft, sondern auch Wohlstand, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit stärkt.
in: Irmi Seidl, Angelika Zahrnt, Post-Growth Work
Book chapters, contributions to collected volumes, Routledge, Taylor & Francis Group, London, September 2021, pp.160-175
in: Österreichische Gesellschaft für Europapolitik, 30 Ideen für Europa
Book chapters, contributions to collected volumes, Czernin Verlag, Wien, 2021, pp.114-117
Europäische Union hat mit "NextGenerationEU" (NGEU) einen Fonds aufgelegt, um die wirtschaftliche Erholung ihrer Mitgliedsländer während und nach der COVID-19-Pandemie zu unterstützen. Mit dem Fonds sollen die Kohäsion sowie der grüne und digitale Wandel in Europa befördert werden. Gleichzeitig hat die EU ihre Haushaltsmittel im Rahmen des Mehrjährigen Finanzrahmens 2021-2027 nur leicht erhöht. Die finanzielle Unterstützung durch die EU wird positiv bewertet. Allerdings bleibt fraglich, wo die nationalen Prioritäten liegen und ob die gesteckten Ziele tatsächlich strukturelle Veränderungen im Sinne der EU ermöglichen. In jedem Fall verändert NGEU die Finanzarchitektur der EU, da der Fonds über gemeinsame Anleihen finanziert werden soll. Welche Folgen dies für die Struktur der EU-Finanzen langfristig haben kann und welche Reformansätze sinnvoll sind, ist Gegenstand der Debatte.
Book chapters, contributions to collected volumes, Bundesministerium für Landesverteidigung, Wien, 2021, pp.274-279
Die wirtschaftliche und finanzpolitische Entwicklung in der Europäischen Union wird auch in den nächsten Jahren durch die COVID-19-Krise geprägt sein. Die EU erfährt die schwerste Rezession ihrer Geschichte, die Wertschöpfung wird auch 2022 das Vorkrisenniveau noch nicht erreicht haben. Die umfangreichen staatlichen Hilfsmaßnahmen begrenzen den Anstieg der Arbeitslosigkeit, erhöhen aber Defizite und Verschuldung auf Rekordniveau. Die EU ist 2021 mit einer Reihe von Herausforderungen konfrontiert. Diese stehen einerseits im Zusammenhang mit der gesundheits- und wirtschaftspolitischen Bekämpfung der COVID-19-Pandemie. Andererseits sind die Maßnahmen zu forcieren, die zur Umsetzung des europäischen "Green Deal" und zur Erreichung des jüngst verschärften Klimazieles der EU, die CO2-Emissionen in der EU bis 2030 um 55% zu reduzieren, erforderlich sind.
in: Simon Ebner, Alois Halbmayr, Josef P. Mautner, Perspektiven für eine lebenswerte Gesellschaft
Book chapters, contributions to collected volumes, Tyrolia, Innsbruck, 2021, pp.9-20, https://www.tyroliaverlag.at/list?back=cd15d28748135a88b9369b148a60c9d4&xid=43058375
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