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WIFO-Publikationen: Oliver Fritz (198 Treffer)

Tourismusanalyse: Erholung seit Jahresbeginn, aber ungünstige Vorzeichen für den Winter (Tourism analysis: Demand Recovery Since the Beginning of the Year, but Unfavourable Signs for Winter Season)
WIFO Research Briefs, 2022, (22), 6 Seiten
Online seit: 14.09.2022 9:00
Bedingt durch den Ukraine-Krieg und die massive Teuerung blieben die Rahmenbedingungen für die Tourismuswirtschaft auch nach dem weitgehenden Auslaufen der pandemiebedingten Maßnahmen schwierig. Dennoch erholte sich die Branche seit Jahresbeginn 2022 zunehmend: Verzeichneten die heimischen Beherbergungsbetriebe im Jänner noch rund ein Drittel (–32,6%) weniger Nächtigungen als im Vergleichszeitraum 2019, verringerte sich der Rückstand bis Juli auf durchschnittlich 15,3%. Dieser deutliche Aufwärtstrend ist vor allem auf die erste Hälfte der Sommersaison 2022 (Mai bis Juli) zurückzuführen, wo mit 37,2 Mio. Übernachtungen beinahe schon wieder das Vorkrisenniveau erreicht wurde (–4,3%). Gemessen an den Gästeankünften (11,8 Mio.) bestand von Mai bis Juli aktuell noch Aufholbedarf zum Vergleichszeitraum 2019 im Ausmaß von 7,5%. Im Jahr 2021 lag die Nachfrage in der ersten Sommerhälfte noch um 42,1% (Nächtigungen) bzw. 33,2% (Ankünfte) unter dem präpandemischen Niveau.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, 2022, (1), 70 Seiten
Online seit: 31.08.2022 0:00
 
Die regionalen konjunkturellen Verläufe waren im I. Quartal 2022 maßgeblich von den pandemiebedingten wirtschaftlichen Verwerfungen des Vorjahres geprägt. Es zeigte sich daher besonders in den tourismusintensiven Bundesländern eine kräftige Aufholdynamik. Das wieder aufhellende konjunkturelle Umfeld äußert sich mit Zuwächsen in der Beschäftigung sowie Rückgängen in der Zahl der Arbeitslosen auf den regionalen Arbeitsmärkten.
WIFO-Monatsberichte, 2022, 95(6), S.391-409
Online seit: 05.07.2022 0:00
 
Österreichs Wirtschaft erholte sich 2021 spürbar von der COVID-19-Krise, wobei der Aufschwung in allen Bundesländern zu beobachten war. Dennoch beeinflussten die Nachwirkungen der Krise weiterhin das regionale Konjunkturbild: Die beiden tourismusintensivsten Bundesländer Tirol und Salzburg hinkten den anderen Bundesländern im Wachstum hinterher. Vom Aufschwung profitierten alle Wirtschaftsbereiche mit Ausnahme der Beherbergung und Gastronomie, sodass die Beschäftigung rasch wieder das Vorkrisenniveau erreichte – nur in Tirol, Salzburg und Vorarlberg war dies 2021 noch nicht der Fall.
Stetige Erholung im österreichischen Tourismus seit Jahresbeginn, Teuerung trübt weitere Erwartungen (Steady Recovery in Austrian Tourism Since the Beginning of the Year, Inflation Clouds Further Expectations)
WIFO Research Briefs, 2022, (16), 7 Seiten
Online seit: 22.06.2022 7:00
Im Gegensatz zum Lockdown-bedingten Totalausfall der Wintersaison 2020/21 in Österreich (Nächtigungen –92,4%) zog die Nachfrage im abgelaufenen Winter nach neuerlichen Betriebsschließungen zu Saisonbeginn im weiteren Verlauf stetig an, sodass sich der Rückstand von November 2021 bis April 2022 zum Vorkrisenniveau von 2018/19 auf durchschnittlich knapp 28% bei Nächtigungen und gut 19% in Bezug auf die nominellen Tourismuseinnahmen verringerte. Die Erwartungen der österreichischen Tourismuswirtschaft für die aktuelle Sommersaison sind durchwegs positiv, nach zwei Jahren pandemiebedingter Einschränkungen ist die Lust, zu verreisen im In- und Ausland groß. Die durch den Krieg in der Ukraine angespannte politische Lage und ihre wirtschaftlichen Auswirkungen, vor allem der massive Preisanstieg, trüben jedoch die Aussichten für die kommenden Monate zunehmend ein.
Oliver Fritz, Anna Burton, Sabine Ehn-Fragner, Gerhard Streicher (WIFO), Peter Laimer, Ines Orsolic, Jürgen Weiß (ST.AT)
Auswirkungen von COVID-19 auf die österreichische Tourismus- und Freizeitwirtschaft im Jahr 2021 (Impact of COVID-19 on the Austrian Tourism and Leisure Industry in 2021)
Monographien, April 2022, 36 Seiten
Auftraggeber: Bundesministerium für Landwirtschaft, Regionen und Tourismus
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung – Statistik Österreich
Online seit: 23.06.2022 9:00
 
Nach Schätzungen auf Basis des Konzeptes des Tourismus-Satellitenkontos waren die Tourismusausgaben in- und ausländischer Gäste in Österreich 2021 mit 20,8 Mrd. € um 2,4% geringer als 2020 (–45,2% gegen 2019). Die resultierenden direkten und indirekten Wertschöpfungseffekte beliefen sich auf 16,6 Mrd. € (–2,5% gegenüber 2020 bzw. –45,1% zu 2019), deren Beitrag zum BIP damit auf 4,1%. Mit rund 215.900 Erwerbstätigen (Vollzeitäquivalente) waren der Tourismuswirtschaft 2021 direkt und indirekt schätzungsweise 5,5% der bundesweiten Gesamtbeschäftigung zurechenbar. Der Reiseverkehrssaldo laut Zahlungsbilanz erreichte 2021 seinen Tiefstwert (+3,6 Mrd. €, Höchststand 2019 +10,6 Mrd. €; Verluste seit 2019: Exporte –52,1%, Importe –40,3%; nominell, einschließlich internationaler Personentransport). Der Marktanteil Österreichs an den nominellen Tourismusexporten von 32 europäischen Ländern schrumpfte 2021 ersten Schätzungen zufolge auf 3,3% (2020: 6,2%), das bedeutete einen Verlust von sieben Plätzen im Ranking auf aktuell Platz 13. Der nichttouristische Freizeitkonsum der inländischen Bevölkerung belief sich 2021 schätzungsweise auf 37,1 Mrd. € (+3,7% im Vergleich zu 2020, –11,9% zu 2019). Daraus resultierten direkt und indirekt 25,0 Mrd. € an Wertschöpfung (+4,0% gegenüber 2020 bzw. –15,2% zu 2019) mit einem BIP-Beitrag von 6,2% (2019: 7,4%) und rund 343.900 Erwerbstätige zu Vollzeitäquivalenten (7,0% der Gesamtbeschäftigung; 2019: 7,8%).
Tourismusanalyse November 2021 bis Februar 2022. Ukraine-Krieg dämpft Erwartungen für 2022 (Tourism Analysis November 2021 to February 2022. Ukraine War Dampens Expectations for 2022)
WIFO Research Briefs, 2022, (9), 8 Seiten
Online seit: 05.04.2022 9:00
Nach Beendigung des vierten, bundesweiten COVID-19-bedingten Lockdown Mitte Dezember 2021 erholte sich die österreichische Tourismuswirtschaft überraschend schnell und kräftig. Im Vergleich zum Vorkrisenzeitraum 2018/19 bestand von November 2021 bis Februar 2022 noch ein nachfrageseitiger Aufholbedarf von einem Drittel (Nächtigungen) bzw. gut einem Viertel (nominelle Umsätze). Die prozentuelle Lücke zum Vorkrisenniveau war dabei im internationalen Segment nach wie vor größer als im Binnentourismus (Nächtigungen –34,9% zu –27,5%).
Die Wirtschaft in den Bundesländern, 2022, 70 Seiten
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 23.02.2022 9:00
 
Die wirtschaftliche Entwicklung der österreichischen Bundesländer stand im III. Quartal 2021 weiterhin im Zeichen einer kräftigen nationalen wie internationalen Erholung. Die konjunkturellen Aufholprozesse betreffen alle Bundesländer gleichermaßen und fußen auf einer breiten sektoralen Basis. Die aufhellende wirtschaftliche Entwicklung sorgt auch für Entspannung auf dem Arbeitsmarkt, was sich in steigenden Beschäftigungszahlen sowie sinkender Arbeitslosigkeit widerspiegelt.
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