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Strukturwandel und Regionalentwicklung

WIFO-Publikationen (1992 Treffer)

Julia Bachtrögler-Unger (WIFO), Mathias Dolls, Carla Krolage, Paul Schüle, Hannes Taubenböck, Matthias Weigand
WIFO Working Papers, 2022, (653), 34 Seiten
Online seit: 29.11.2022 0:00
We present a novel approach for analyzing the effects of EU cohesion policy on local economic activity. For all municipalities in the border area of the Czech Republic, Germany and Poland, we collect project-level data on EU funding in the period between 2007 and 2013. Using night light emission data as a proxy for economic development, we show that the receipt of a higher amount of EU funding is associated with increased economic activity at the municipal level. Our paper demonstrates that remote sensing data can provide an effective way to model local economic development also in Europe, where no comprehensive cross-border data is available at such a spatially granular level.
Die Wirtschaft in den Bundesländern, 2022, (2), 70 Seiten
Online seit: 29.11.2022 0:00
 
Im Sommer 2022 erfuhr die wirtschaftliche Konjunktur in Österreich kräftige wirtschaftliche Impulse, welche auf einer breiten sektoralen Basis beruhten. Zum Teil basiert die kräftige Konjunktur auf Aufholeffekten infolge der massiven konjunkturellen Verwerfungen in der COVID-19-Pandemie. Dies trifft insbesondere auf den Tourismusbereich zu, wo sich die Anzahl der Nächtigungen im Sommer 2022 gegenüber dem Vorjahr mehr als verdoppelte. Das Vorkrisenniveau in Österreich ist hier insgesamt jedoch noch nicht ganz erreicht. Am aktuellen Rand ist jedoch eine deutliche Abschwächung der Konjunktur zu erkennen.
Konjunkturausblicke bleiben mehrheitlich skeptisch. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom November 2022 (Majority of Economic Outlooks Remain Sceptical. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of November 2022)
WIFO-Konjunkturtest, 2022, (11), 14 Seiten
Auftraggeber: Europäische Kommission
Online seit: 29.11.2022 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests zeigen im November eine leichte Verbesserung der Konjunkturbeurteilungen. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 4,0 Punkten (saisonbereinigt) 1,1 Punkte über dem Wert des Vormonats (2,9 Punkte). Während die Lageindikatoren trotz kleiner Rückgänge weiterhin ein durchschnittliches Konjunkturumfeld zeichnen, signalisieren die unternehmerischen Erwartungen trotz Indexsteigerungen in vielen Branchen weiterhin mehrheitlich skeptische Konjunkturausblicke. Die unternehmerische Unsicherheit ist weiterhin hoch. Die Kreditnachfrage der Unternehmen blieb im November trotz Anstieg unterdurchschnittlich. Die Unternehmen schätzen die Bereitschaft der Banken zur Kreditvergabe deutlich restriktiver ein als in den vergangenen Jahren.
Prognose der Beschäftigung, Arbeitslosenquote und Lohnsumme der Österreichischen Gesundheitskasse nach Bundesländern für die Jahre 2022 bis 2027 (Forecast of Employment, Unemployment Rate and Wage Bill of the Austrian Health Insurance Fund by Federal Provinces for the Years 2022 to 2027)
Monographien, November 2022, 33 Seiten
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – Österreichische Gesundheitskasse
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 15.11.2022 9:00
 
Die stark steigenden Verbraucherpreise trüben die Wachstumserwartungen für die österreichische Wirtschaft für die nächsten Jahre. In seiner neuesten Mittelfristigen Prognose geht das WIFO von einem deutlichen Abflauen der Konjunktur in den nächsten Jahren aus. Basierend auf diesen Vorhersagen sollte die Zahl der bei der Österreichischen Gesundheitskasse (ÖGK) versicherten unselbständig Beschäftigten 2022 noch um 3,1% zulegen. Im Jahr 2023 kommt es zu einer deutlichen Verlangsamung auf +0,6%, und auch in den nachfolgenden Jahren wird das Wachstum der Zahl der bei der ÖGK versicherten unselbständig Beschäftigten die 1%-Marke nicht überschreiten. Das Wachstum der beitragspflichtigen Lohnsumme sollte aufgrund der in Zeiten hoher Inflation erwartbaren höheren Lohnabschlüsse 2023 bei 8,0% liegen und sich mit dem sukzessiven Abklingen der Inflation in den Folgejahren verringern. Da die deutlich verlangsamte Dynamik in den Jahren 2023 und 2024 vor allem auf ein geringeres Exportwachstum zurückzuführen sein wird, sollten die tourismusintensiven bzw. stärker von der Inlandsnachfrage abhängigen Bundesländer tendenziell bevorzugt sein, während die industrie- und exportintensiven Bundesländer im Allgemeinen etwas benachteiligt sind.
Auswirkungen der COVID-19-Krise auf die beitragspflichtige Lohnsumme 2020 bis 2024 (Effects of the COVID-19 Crisis on the Contributory Wage Bill 2020 to 2024)
Monographien, November 2022, 59 Seiten
Auftraggeber: Hauptverband der österreichischen Sozialversicherungsträger – Österreichische Gesundheitskasse
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 15.11.2022 0:00
 
Die zur Eindämmung der COVID-19-Pandemie ergriffenen restriktiven Maßnahmen führten zur tiefsten wirtschaftlichen Rezession der österreichischen Nachkriegsgeschichte. Dieser Bericht quantifiziert diese Krise hinsichtlich der Entwicklung der beitragspflichtigen Lohnsumme in Österreich in den Jahren 2020 bis 2024 und analysiert verschiedene Mechanismen, die diese Wirkungen vermitteln. Nach den Ergebnissen war bis 2021 die Beschäftigungsentwicklung für die Entwicklung der Lohnsumme deutlich wichtiger als die Lohnentwicklung, danach sollte die Entwicklung der Löhne die weitere Entwicklung der Lohnsumme dominieren. Überdies war die Krise branchenmäßig stark auf Sektoren mit niedrigeren Löhnen konzentriert. Auf der individuellen Ebene verloren vor allem Niedriglohnarbeitskäfte ihren Arbeitsplatz.
Der Konjunkturabschwung verfestigt sich. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Oktober 2022 (The Economic Downturn is Consolidating. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of October 2022)
WIFO-Konjunkturtest, 2022, (10), 13 Seiten
Auftraggeber: Europäische Kommission
Online seit: 28.10.2022 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom Oktober zeigen eine weitere Eintrübung der Konjunkturstimmung in den österreichischen Unternehmen. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 2,9 Punkten (saisonbereinigt) 2,4 Punkte unter dem Wert des Vormonats (5,3 Punkte) und nur noch knapp im positiven Bereich. Die Einschätzungen der aktuellen Lage verschlechterten sich weiter, bleiben aber noch in positiven Bereichen. Die unternehmerische Unsicherheit stieg allerdings auf neue Höchstwerte. Die Konjunkturerwartungen trübten sich deutlich ein und signalisieren mehrheitlich pessimistische Konjunkturausblicke.
Prognose der Baukostenentwicklung in Österreich bis 2023 (Forecast of Construction Cost Development in Austria Until 2023)
Monographien, September 2022, 19 Seiten
Auftraggeber: Magistrat der Stadt Wien
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Online seit: 07.10.2022 14:00
 
Das österreichische Bauwesen verzeichnete in den Jahren 2021 und 2022 die stärksten Kostensteigerungen seit den 1970er-Jahren. Ziel der vorliegenden Analyse ist die Prognose der Baukostenentwicklung in Österreich für die Jahre 2022 und 2023, getrennt für die drei Teilindizes. Zunächst werden dafür die zentralen Kostentreiber mittels einer Analyse der Subkomponenten der Baukostenindizes identifiziert. Die Futures und Spot-Preise für die Rohstoffe Stahl und Öl, welche besonders bedeutsam für die aktuelle Baukostenentwicklung sind, werden anschließend für eine modellgestützte Prognose herangezogen. Zusätzlich zu einem Normalszenario wird auch eine Risikoszenario berechnet, welches auf einer ungünstigeren Rohstoffpreisentwicklung basiert.
Hohe Unsicherheit dämpft Konjunktur. Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests vom September 2022 (High Uncertainty Dampens Economy. Results of the WIFO-Konjunkturtest (Business Cycle Survey) of September 2022)
WIFO-Konjunkturtest, 2022, (9), 13 Seiten
Auftraggeber: Europäische Kommission
Online seit: 29.09.2022 14:00
Die Ergebnisse des WIFO-Konjunkturtests zeigen im September eine weitere Abschwächung der Konjunkturdynamik. Der WIFO-Konjunkturklimaindex notierte mit 5,1 Punkten (saisonbereinigt) 3,4 Punkte unter dem Wert des Vormonats (8,5 Punkte) aber nach wie vor im positiven Bereich. Die Lageindikatoren zeichnen trotz Rückgängen weiterhin ein günstiges Konjunkturumfeld. Allerdings ist die unternehmerische Unsicherheit infolge der weitgehenden Einstellung der russischen Gaslieferungen und der Energiepreisentwicklung auf neue Höchstwerte gestiegen. Infolgedessen haben sich die Konjunkturerwartungen weiter eingetrübt und signalisieren mittlerweile mehrheitlich skeptische Konjunkturausblicke.
Monographien, September 2022, 67 Seiten, https://data-science.wifo.ac.at/effekte-universitaeten/
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Auftraggeber: Österreichische Universitätenkonferenz
Online seit: 27.09.2022 11:00
 
Universitäten sind zentrale Institutionen in wissensbasierten Gesellschaften. Ihre Aktivitäten ziehen vielfältige wirtschaftliche und gesellschaftliche Effekte nach sich. Die vorliegende Studie aktualisiert universitäre Effekte für Innovation, Arbeitsmarkt und Wirtschaft auf Basis der vorangegangenen WIFO-Studie aus dem Jahr 2017. Schon die Steuereinnahmen, die sich aus dem Betrieb der Universitäten ergeben – etwa durch Personalausgaben – sind kurz- bis mittelfristig höher als die Bundesmittel für Universitäten. Die Betriebseffekte der Universitäten sind jedoch als Spitze eines Eisbergs zu betrachten: Die wirklich wesentlichen Effekte wie die langfristigen Produktivitätseffekte über Wissensproduktion und -vermittlung entstehen zusätzlich zu den Betriebseffekten, lassen also den Ertrag öffentlicher Mittel noch viel deutlicher in den positiven Bereich ansteigen.
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