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Strategische Außenwirtschaftspolitik 2030 - Wie kann Österreich Geoökonomie Konzepte nützen? (Strategic Foreign Economic Policy 2030 - How can Austria benefit from Geo-economic Concepts?)
Abgeschlossene Forschungsprojekte
Auftraggeber: Bundeskanzleramt
Studie von: Österreichisches Institut für Wirtschaftsforschung
Abgeschlossen: 2022
Chinas wachsende politische und wirtschaftliche Bedeutung, das steigende Misstrauen und die Systemrivalität zwischen den USA und China, gepaart mit der abnehmenden Bedeutung globaler Institutionen wie der WTO erfordern ein stärker geostrategisches Handeln der EU. Die COVID-19-Pandemie sowie der Russland-Ukraine-Krieg haben die mögliche Verwundbarkeit internationaler Lieferketten durch zu starke Abhängigkeit von einzelnen Lieferländern vor Augen geführt und die Dringlichkeit für Anpassungen noch verstärkt. Die notwendige geoökonomische Neuausrichtung hat bereichsübergreifenden Charakter und verlinkt Außenwirtschaftspolitik mit außen- und sicherheitspolitischen Interessen, aber auch mit den Zielen der Industriepolitik, Klima- und Energiepolitik, Währungs- und Finanzmarktpolitik bis hin zur Entwicklungspolitik. Sie stellt große und neue Anforderungen an die Wirtschaftsdiplomatie, das Design wirtschaftspolitischer Instrumente, die Koordination zwischen nationalen und internationalen Akteuren und die Abwägung diverser Zielsetzungen aus den unterschiedlichen Politikbereichen. Die Studie beschreibt die wichtigsten geoökonomischen Trends sowie die damit zusammenhängenden Herausforderungen und leitet daraus wichtige strategische Leitlinien sowie wirtschaftspolitische Handlungsoptionen für die EU und Österreich ab.
Forschungsbereich:Makroökonomie und europäische Wirtschaftspolitik – Industrieökonomie, Innovation und internationaler Wettbewerb – Umwelt, Landwirtschaft und Energie
Sprache:Deutsch

Strategic Foreign Economic Policy 2030 - How can Austria benefit from Geo-economic Concepts?
China's growing political and economic importance, rising mistrust and systemic rivalry between the USA and China, coupled with the declining importance of global institutions such as the WTO, call for stronger geostrategic action by the EU. The COVID-19 pandemic as well as the Russia-Ukraine war have highlighted the potential vulnerability of international supply chains due to overdependence on individual supplier countries and have increased the urgency for policy adjustments. The necessary geo-economic reorientation has a cross-cutting character and links foreign economic policy with foreign and security policy interests, but also with the goals of industrial policy, climate and energy policy, monetary and financial market policy, and even development policy. It places great and new demands on economic diplomacy, the design of economic policy instruments, the coordination between national and international actors, and the balancing of diverse objectives from different policy areas. The study describes the most important geo-economic trends as well as the related challenges and derives important strategic guidelines and economic policy options for the EU and Austria.

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